Archiv für den Monat: November 2018

Weihnachtskalender selbst gemacht

Schon lange sind die Kalender mit den 24 Überraschungen nicht mehr nur etwas für kleine Kinder. Inzwischen sind Adventskalender in den verschiedenen Varianten und mit unterschiedlichsten Inhalten auch sehr beliebt bei Erwachsenen. Leider verursachen gekaufte Kalender meist einen Haufen Verpackungsmüll und kosten sehr viel Geld. Dabei lassen sich schöne Adventskalender ohne großen Aufwand selbst basteln. Nachhaltig befüllt  sind die individuell gestalteten Kalender nicht nur viel schöner als die gekaufte Variante, sie schonen auch unsere Umwelt und den Geldbeutel. Außerdem ist das Basteln in der Vorweihnachtszeit eine schöne Beschäftigung für die gesamte Familie. Hier ein paar Ideen:

Aus Altglas: Ausgewaschene Babybrei-, Marmeladegläsern oder Konservendosen lassen sich wunderbar zu Adventskalendern umfunktionieren. Dazu je ein Stück Basteldraht fest um die Glasöffnung legen und kleine Henkel formen. Nun die Gläschen nach belieben mit Stoffresten, Schleifen, Farbspray oder Weihnachtspapier dekorieren und anschließend mit Zahlenaufklebern versehen. Die Gläser können an einer langen Schnur aufgehängt werden oder auf einer Fläche einfach zusammenstehen.

Aus Streichholzschachteln: Die Streichholzschachteln eigenen sich für kleine Botschaften, Gedichte oder kleinere Präsente und Süßigkeiten. Die Schachteln könnt ihr mit Geschenkpapier, Fotos, alten Zeitschriften bekleben oder mit Farbe bepinseln, dann noch mit Zahlen versehen. Anschließend die 24 Schachteln beispielsweise zu einer kleinen Pyramide zusammenbauen. Dafür einfach 8 Streichholzschachteln für die unterste Etage zusammenkleben, darüber kommen dann 6 Schachteln, darüber dann 4 usw., bis nur noch eine Schachtel übrig bleibt.

Aus Klorollen: Toilettenpapierrollen werden im Handumdrehen kleinen Geschenkboxen. Die Rollen einfach bunt bemalen oder mit weihnachtlichen Motiven aus Zeitschriften bekleben, anschließend mit Zahlen versehen. Auf einer Seite einknicken und verschließen. Auf der anderen Seite das Geschenk einfüllen und das Ende ebenfalls zuklappen. Die fertigen Päckchen mit Faden umwickeln und an einem Kleiderbügel oder einem Ast aufhängen.

Viele weitere Ideen zu den Adventskalendern gibt es im Internet, z.B. bei Happy Dings.

Kampf gegen Plastikmüll

Auf unseren Meeren und Ozeanen treiben rund 150 Millionen Tonnen Plastikmüll. Da sich Plastik sehr langsam zersetzt, ist die Vermüllung mittlerweile zu einem globalen Problem geworden — mit gravierenden Folgen für Natur, Mensch und Tier.

Die EU-Kommission will daher Wegwerfprodukte aus Kunststoff reduzieren oder sogar gänzlich verbieten. In einem Richtlinienentwurf forderten die Abgeordneten des EU-Parlaments Ende Oktober, dass Einweg-Plastikprodukte wie Strohhalme oder Wattestäbchen ab 2021 vom europäischen Markt verschwinden sollen. Bis 2025 sollen die Mitgliedsstaaten den Verbrauch von Einwegprodukten um ein Viertel gesenkt haben. Nun müssen die Mitgliedsstaaten dem Verbot zustimmen. Zwar hat sich die Bundesregierung für ein Aus von Wegwerfplastik ausgesprochen, leider wird in Deutschland derzeit aber mehr Müll produziert als jemals zuvor. So wurden 2017 hierzulande 4,4 Millionen Tonnen Kunststoffverpackungen hergestellt. Das sind 100.000 Tonnen mehr Plastikmüll als im Jahr davor.

Erneuerbare 38 Prozent unseres Stromverbrauchs decken?

Erneuerbare Energien sind auf der Überholspur. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres konnten sie fast 40 Prozent unseres Bruttostromverbrauchs decken. Das ist ein Anstieg von drei Prozent zum Vorjahreszeitraum. Grund dafür sind die guten Wetterbedingungen, so hatten wir in mehreren Monaten ein starkes Windaufkommen und besonders viele sonnige Tage.

Insgesamt 170 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen wurden in den ersten drei Quartalen 2018 erzeugt. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum noch 155,5 Mrd. kWh. Die Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle nimmt dagegen stetig ab. In diesem Jahr lag sie sie bei 172 Mrd. kWh und damit um sieben Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von 184 Mrd. kWh..

Quelle: bdew

Eine Million Elektrofahrzeuge sollen bis 2020 auf Deutschlands Straßen fahren.

Neue Studie: Elektroautos

Im Rahmen der Studie „E-Mobilität – wie ticken die deutschen Internetnutzer?“, die CHIP gemeinsam mit EFAHRER.com durchgeführt hat, wurden im Sommer diesen Jahres 1.000 Deutsche online zum Thema E-Mobilität befragt. Ziel der Studie war es herauszufinden, wie informiert die Bürger über E-Mobilität sind. Nüchternes Ergebnis: Etwa 67% der Befragten gaben an, schon einmal von E-Mobilität gehört zu haben. Immerhin 41% finden die Thematik sehr interessant, davon mehr Männer (27%) als Frauen (15%). Die meisten Deutschen fühlen sich allerdings nicht gut informiert. So gaben über die Hälfte der Befragten (56%) an, einen „weniger guten“ Kenntnisstand zu besitzen. Indes fühlen sich 27% sehr gut über E-Mobilität informiert.

Worüber soll informiert werden? Ganz klar: Rund 70 % der Befragten wünschen sich Testberichte zu E-Autos und Modellvergleiche. Genauso gefragt sind Informationen zu staatlichen Förderungsmöglichkeiten von E-Autos.

Wie sieht es für E-Mobilität in Deutschland aus? Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2020 rund eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren sehen. Ein ambitioniertes Ziel, denn derzeit gibt es hierzulande knapp 54.000 Elektroautos . Zwei der größeren Herausforderungen, vor denen Elektroautos stehen, sind die geringe Akkureichweite und die unzureichende Infrastruktur von Ladestationen. Aber auch der vergleichsweise hohe Kaufpreis hält viele Interessierte vom Kauf ab.