Archiv für den Monat: Oktober 2018

Umweltbundesamt will Fußverkehr stärken

Zu Fuß gehen entlastet die Umwelt und ist gut für die Gesundheit. Nun will das Umweltbundesamt diese Fortbewegungsmöglichkeit fördern und ruft dazu auf, häufiger zu Fuß zu gehen.

Auf dem Fußverkehrskongress in Berlin wurde zu diesem Zweck bereits ein Strategiepapier vorgestellt. Um die Deutschen zu mehr Fußgängen zu animieren, soll der Fußverkehr sicherer und barrierefreier werden. Dafür soll es künftig breitere Gehwege und kürzere Wartezeiten an Ampeln geben. Dagegen soll für Autofahrer in den Städten Tempo 30 flächendeckend eingeführt werden und Falschparker sollen mit höheren Bußgeldern zur Kasse gebeten werden.

Wer sein Auto öfter stehen lässt, schone nicht nur die Umwelt, sondern spare Geld und tue was für seine Gesundheit, so das Umweltbundesamt. Bis 2030 will die Behörde mit der Fußverkehrsstrategie die Zahl der Fußgänger von derzeit etwa 27 Prozent in den Städten auf 41 Prozent erhöhen.

Zeitumstellung auf Winterzeit

Jedes Jahr im Herbst werden die Uhren umgestellt, und zwar am letzten Wochenende im Oktober. In diesem Jahr werden also am Sonntag, den 28. Oktober 2018 um 3 Uhr in der Früh alle Uhren um eine Stunde auf 2 Uhr zurückgestellt. Das heißt, wir können eine Stunde länger schlafen, aber dafür wird es auch eine Stunde früher dunkel.

Das könnte die letzte Umstellung auf Winterzeit werden, denn nachdem sich Mehrheit der EU-Bürger bei einer Abstimmung gegen eine Zeitumstellung ausgesprochen hat, denkt die EU-Kommission nun über die Abschaffung derselben ab März 2019 nach. In diesem Fall könnte jedes Land für sich entscheiden, ob es dauerhaft die Sommer- oder Winterzeit haben will.

In Deutschland wurde die Zeitumstellung 1980 eingeführt, mit dem Ziel Energie zu sparen. Mit der Einführung der Sommerzeit sollte das Tageslicht besser genutzt werden, also das Licht erst später eingeschaltet werden. Allerdings wird diese Energieersparnis aufgehoben, da wir im Herbst und Frühjahr nun morgens eine Stunde früher heizen.

Elektroreturn: Recycling von Kleinschrott

In vielen Haushalten sammeln sich alte Handys, Kabel, Druckpatronen etc. an. In den Hausmüll gehört der Abfall auf keinen Fall, also wohin damit?

Electroreturn heißt der Service der Deutschen Post, mit dem wir umweltfreundlich und kostenlos kleineren Elektroschrott entsorgen können. Dazu die ausrangierten Kleingeräte wie Handys, PC-Bauteile oder Kameras einfach in einen Maxibriefumschlag stecken. Der darf höchstens einen Kilo schwer sein und die Größe von 35 x 25 x 5 Zentimetern nicht überschreiten. Auf der Website der Post gibt es das kostenlose Electroreturn-Versandlabel zum Ausdrucken. Jetzt nur noch den Brief in den Briefkasten werfen, und ab geht die Post.

Der eingesandte Kleinschrott wird von der Post an ein Entsorgungsunternehmen weitergeleitet. Dort werden wiederverwertbare Rohstoffe zurückgewonnen und erneut in den Produktionskreislauf eingebracht. Mittlerweile bietet auch die Telekom gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe unter dem Namen „Handys für die Umwelt“ eine kostenlose Rücksendung für alte Mobiltelefone an.

Abschied von der Halogenlampe

Nach der Glühbirne kommt jetzt auch das Aus für die Halogenlampe. Das eigentlich schon für September 2016 geplante Verkaufsverbot für Halogenleuchtmittel gilt seit dem 1. September diesen Jahres in der gesamten EU. Damit ist auch die letzte Phase der EU-Ökodesign-Richtlinie aus dem Jahre 2009 in Kraft getreten.

Betroffen von dem Verkaufsstop sind die Halogenlampen mit Schraubgewinde, sowie Hochvolt- und Niedervolthalogenlampen. Zudem dürfen fast alle Halogenlampen mit einer Energieeffizienzklasse niedriger als B nicht mehr neu in den Markt gebracht werden. Ausnahmen wird es aber beispielsweise bei platten Spätlampen für Deckenstrahler und für Halogenlampen in Schreibtischlampen geben. Auch dürfen Restbestände weiterhin verkauft, aber eben nicht mehr produziert werden.

Durch das Halogenlampen-Verbot will die EU-Kommission Strom sparen, und zwar jährlich so viel, wie Portugal in einem Jahr verbraucht. Das soll mithilfe von energieeffizienteren LEDs geschehen. Die sind in der Anschaffung zwar meist noch etwas teurer als Halogenlampen, die Mehrkosten hat man allerdings ziemlich schnell wieder drin.