Archiv für den Monat: Mai 2018

Sparen beim Trocknen

Der Wäschetrockner zählt zu den größten Verbrauchern unter den Haushaltsgeräten. Er ist für etwa 8 Prozent des Stromverbrauchs in einem durchschnittlichen 3-Personen-Haushalt verantwortlich. Dennoch wollen viele nicht auf einen Trockner verzichten: 40 Prozent der deutschen Haushalte besitzt ein solches Gerät.

Wer beim Trocknen Strom sparen will, sollte ein paar Dinge beim Kauf und der Nutzung beachten:

  • In Deutschland haben Verbraucher meist die Wahl zwischen drei Gerätetypen: dem Ablufttrockner, dem Kondensationstrockner und dem Wärmepumpentrockner. Der Ablufttrockner hat den höchsten Stromverbrauch, der Wärmepumpentrockner den niedrigsten. Letzterer ist also besonders energieeffizient. Er spart über 50 Prozent der Energie, hat aber auch einen höheren Anschaffungspreis.
  • Beim Kauf also unbedingt auf das Energielabel achten. Bei Wäschetrocknern ist aktuell A+++ die beste Energieeffizienzklasse, die schlechteste ist je nach Gerätetyp B oder C. Die Einsparung von einem A+++ gegenüber einem B-Gerät beträgt etwa 70 Prozent des Stroms, das sind rund 100 Euro jährlich.
  • Das Energielabel gibt zudem Auskunft über den Jahresstromverbrauch und die Lautstärke des Geräts.
  • Der Trockner sollte immer gut gefüllt sein, bevor man ihn anstellt. Ein halbvoller Trockner erhöht den Energiebedarf.
  • Die Wäsche am besten bereits in der Waschmaschine gut schleudern, bevor sie in den Trockner kommt. Dadurch lassen sich bis zu 40 Prozent Strom sparen.
  • Spezielle Programme helfen beim Sparen: „Eco“ trocknet besonders energieeffizient, „Automatik“ beendet das Programm automatisch, wenn die Wäsche trocken ist. „Bügeltrocken“ spart  Energie und Zeit, wenn die Kleidung anschließend noch gebügelt werden soll.
  • Ein verstopftes Flusensieb verlängert die Trocknungszeit. Nach jedem Trockenvorgang sollte daher das Sieb gesäubert werden.
  • Bei Sonne gerne auf den Trockner verzichten und die Wäsche an der frischen Luft trocknen. Das spart am meisten Strom.

E-Scooter: Umweltfreundlich durch die Stadt

In China werden jedes Jahr mehr als 20 Millionen Elektro-Roller verkauft. Hierzulande sind wir zwar noch lange nicht so weit, aber auch auf deutschen Straßen steigt die Anzahl an Rollern, vor allem in den Sommermonaten. Kein Wunder, sie verbrauchen wenig und man erspart sich die lästige Parkplatzsuche. Zudem sind strombetriebene Roller umweltfreundlicher als Autos – und als normale Roller. Wer nicht gleich einen eigenen Flitzer kaufen möchte, für den könnte Roller-Sharing genau das richtige sein.

Bei den meisten Anbietern werden die Roller mit dem Smartphone gebucht und aufgeschlossen. Dafür muss man sich eine App runter laden, die auch die nächsten Standorte der rund um die Uhr zur Verfügung stehenden E-Scooter preisgibt. Nach Gebrauch können die Roller überall im Geschäftsgebiets abgestellt werden, um das Aufladen der Akkus kümmern sich die Anbieter. In der Helmbox befinden sich bis zu zwei Helmen und der Schlüssel.

Die Leihgebühren variieren je nach Anbieter. Beispielsweise zahlt man bei Emmy eine Anmeldegebühr von 10 Euro, bei Fahrzeugnutzung werden dann 19 Cent pro Minute abgerechnet. Beim Konkurrenten Coup, der allerdings bisher nur in Berlin und Paris verfügbar ist, zahlt man 3 Euro für die ersten 30 Minuten, danach 1 Euro je angefangenen 10 Minuten. Die Roller bringen es normalerweise auf Tempo 45 und könne daher mit einem normalen Pkw-Führerschein gefahren werden.

Neuer Trend: Plogging

„Plogging“ – eine Kombination aus Jogging und „plocka“, schwedisch für  „aufheben“ – ist eine Laufbewegung aus Schweden, die sich für die Umwelt stark macht. Ploggerinnen und Plogger sammeln während ihres Trainings Müll auf. Dadurch schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Durch das Laufen und das Bücken nach Plastikmüll, werden nicht nur zahlreiche Muskeln im Körper trainiert, auch unsere Straßen werden sauberer. In Schweden gibt es mittlerweile schon 80 solcher Sportveranstaltungen, aber auch Deutschland, Mexiko, Indien oder Amerika ziehen nach.

Man muss allerdings nicht extra auf ein Event warten, um Plogger zu werden. Jeder, der Joggingschuhe besitzt und mit Müllbeutel und Handschuhen ausgerüstet ist, kann loslegen.