Archiv für den Monat: März 2018

Schnell und sparsam Eier kochen

Nicht nur zu Ostern sind Eier eine beliebte Speise. 235 Eier pro Person wurden im Durchschnitt laut Bundesanstalt für Landwirtschaft im Jahr 2016 verzehrt; drei Stück mehr als im Jahr zuvor. Zum Osterfest steigt die Nachfrage nach Eiern zwar, aber nur geringfügig. Im Durchschnitt essen wir zu Ostern zwei Eier mehr als sonst. Dagegen verbrauchen wir in der Vorweihnachtszeit fürs Plätzchenbacken weitaus mehr Eier.

Besonders energieeffizient werden Eier im Eierkocher zubereitet, der spart im Vergleich zur Herdplatte bis zu 75 % Strom ein. Darüber hinaus hilft das Gerät bei der optimalen Zubereitung des Frühstückeis. Eierkocher lohnen sich besonders in Haushalten, in denen oft und viele Eier gegessen werden, oder zu Ostern, wenn eine größere Menge gekocht werden soll.

Die Geräte sind so sparsam, weil die Eier nicht im Wasser gekocht, sondern im Wasserdampf gegart werden. Je mehr Eier sich dabei im Eierkocher befinden, desto weniger Wasser wird benötigt, da der Wasserdampf an der größeren Eieroberfläche kondensieren und wieder verdampfen kann.

Tipp: Bestückt mit bunten Eiern ist ein Eierkocher ein schönes Geschenk für das Osterfest.

Eigenes Gemüse anbauen in der Stadt

Angehende Gemüse-Gärtner und Stadtmenschen aufgepasst: Wer schon immer sein eigenes Gemüse anpflanzen und ernten wollte, aber keinen grünen Daumen hat oder von langfristigen Schrebergartenpachtverträgen und Kleingartenverordnung nichts hält, kann von Mai bis November einen Gemüsegarten mit Rund-um-Service mieten. „Meine Ernte“ bietet deutschlandweit in 20 Städten die Möglichkeit, ein Stück Land mit Gemüse zu bewirtschaften.

Die Vorbepflanzung mit über 20 Gemüsearten — von Bohnen bis Zwiebel — übernehmen Profis. Hobby-Gärtner können dann nach Herzenslust hegen, pflegen, ernten und nachpflanzen. Das hat mehrere Vorteile: Gartenarbeit in der Natur ist erholsam und macht glücklich und der Anbau von regionalem und saisonalem Gemüse entlastet die Umwelt. Keine Sorge, der Garten braucht keine tägliche Zuwendung,  2-3 Stunden Aufmerksamkeit pro Woche reichen aus.

Wer einen Garten bucht, bekommt zudem die komplette Ausrüstung wie Gartengeräte und Gießwasser gestellt. Die Rundumbetreuung durch das „Meine Ernte-Team“ unterstützt bei der Gartenarbeit und beantwortet alle Fragen. Buchbar sind kleine Gemüsegärten mit etwa 45 qm für 229 Euro, oder Familien-Gemüsegärten mit 90 qm für 439 Euro pro Saison. Alle Infos gibt es hier.

Stromsparen beim Fernsehen

Im Durchschnitt läuft der Fernseher in deutschen Haushalten täglich vier Stunden. Kein Wunder also, dass die Unterhaltungselektronik zusammen mit der Kommunikationstechnik mittlerweile mit über 25% den größten Anteil am Stromverbrauch hat. Wer Strom sparen will, sollte aber nicht nur seinen Fernsehkonsum überdenken. Hier ein paar Tipps:

  • Große Geräte mit umfangreicher Ausstattung verbrauchen leider auch viel Strom. Wer darüber nachdenkt, sich ein neues Gerät anzuschaffen, sollte nicht nur auf die Energieeffizienzklasse achten, sondern auch überlegen, ob es unbedingt das größte Modell sein muss.
  • Geräte mit OLED-Bildschirm kommen ohne Hintergrundbeleuchtung aus und verbrauchen daher deutlich weniger Energie als LCD-Modelle.
  • Je heller der Bildschirm eingestellt ist, desto mehr Energie verbraucht der Fernseher.
  • Zusatzgeräte wie Spielkonsolen, DVD-Player oder Receiver sollten nur dann laufen, wenn sie wirklich benutzt werden. Eine Steckerleiste, auf der alle Geräte aktiv sind, verbraucht unnötig Strom.
  • Geräte im Standby-Modus treiben die Stromrechnung in die Höhe. Eine abschaltbare Steckdosenleiste sorgt dafür, dass alle Geräte bei Nichtnutzung tatsächlich vom Netz getrennt sind.
  • Oft läuft das TV-Gerät im Hintergrund ohne wirkliche Zuschauer. Das kostet Geld und belastet die Umwelt.
  • Wer von sich weiß, dass er gerne vor dem Fernseher einschläft kann einen Sleep Timer einstellen, der dafür sorgt, dass sich das Gerät zu einer bestimmten Uhrzeit ausschaltet.

der Klimawandel Schneehasen braun werden lässt?

Schneebedeckte Landschaften werden infolge des Klimawandels in vielen Regionen der Erde immer seltener. Das wirkt sich auf Säugetiere und Vögel aus, die ihr Fell oder Federkleid zur Tarnung farblich an die Jahreszeit anpassen. Ein Forscherteam der University of Montana hat nun beobachtet, dass immer mehr Tierarten, wie der Schneehase oder das Schneehuhn, ihre „Weißphasen“ verkürzen oder auf die Umfärbung komplett verzichten und im Winter braun bleiben. Man spricht von polymorphen Populationen, wenn ein Teil der Tiere der gleichen Art sich im Winter weiß färbt, und ein Teil seine Farbe nicht ändert. Die farbliche Anpassung ist aber nur eines von vielen Merkmalen, so die Forscher. Die Tiere müssen auch ihren Wärmehaushalt an das veränderte Klima anpassen.