Archiv für den Monat: November 2017

Trinkwasser kostenlos auffüllen

Mindestens 1,5 Liter Wasser sollen wir täglich trinken, so lautet die Empfehlung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Doch mit jeder gekauften Plastikflasche entsteht auch jede Menge Müll. Die Umweltkampagne „Refill“ ruft  daher dazu auf, auf wiederverwendbare Trinkflaschen zurückzugreifen, um Plastikmüll zu vermeiden.

Die Idee: In Geschäften, Restaurants und Cafés können mitgebrachte Flaschen kostenlos mit Trinkwasser abgefüllt werden. Das Prinzip ähnelt der Kaffee-Initiative, die den Abfall durch Einwegbecher reduzieren will.

Refill-Stationen gibt es mittlerweile in 51 deutschen Städten. Teilnehmende Geschäfte erkennt man an dem Aufkleber im Schaufenster. Eine Refill-Karte hilft außerdem bei der Suche nach Auffüll-Stationen. Wer sein Geschäft zur Refill-Station machen möchte, kann sich hier einen Aufkleber und die nötigen Infos besorgen.  

jeder Deutsche im Schnitt 21,6 Kilo E-Müll produziert?

Damit belegt Deutschland den vierten Platz unter den Top 5 der Verursacher. Nur die USA, China und Japan produzieren noch mehr Elektroschrott — etwa durch alte Computer, Handys, Fernseher und andere Geräte.

Damit der Elektroschrott nicht über den Hausmüll entsorgt wird, müssen Großhändler mit einer Verkaufsfläche von über 400 Quadratmetern seit Juli 2016 alte Elektrogeräte von Kunden zurücknehmen. Je nach Versand- und Lagerfläche gilt das auch für Onlinehändler.

Für die umweltfreundliche Entsorgung von Kleingeräten hat sich das Leipziger Start-up Binee ein Belohnungssystem überlegt. Verbraucher, die alte Handys, Rasierer, Zahnbürsten usw. zu einer Binee-Recycling-Tonne bringen, bekommen Gutscheine von Kooperationspartnern.

Quelle: Global E-Waste Monitor 2014

Erste Solar-Smartwatch

Smartwatches, die einem den Alltag erleichtern, gibt es zwar schon seit einigen Jahren, doch bald soll die erste solarbetriebene Uhr auf den Markt kommen. Bei der LunaR sparen wir uns das Aufladen des Akkus. Laut Hersteller liefert eine Stunde Licht durch Sonne oder künstliche Beleuchtung genügend Energie, um die Smartwatch bis zu 60 Tage zu versorgen. LunaR verfügt zudem über viele nützliche Funktionen: Sie trackt die Aktivitäten des Trägers, überwacht die Schlafqualität, unterstützt fast alle gängigen Apps von Facebook und Twitter bis hin zu regulären Emailanbietern, und noch vieles mehr. Darüber hinaus ist sie wasserfest bis 50 Meter und sieht auch noch sehr elegant aus.

Auf Kickstarter läuft zur Zeit eine Kampagne zur Finanzierung der solarbetriebenen Smartwatch. Dort kann man die Uhr noch zum Vorzugspreis von 99 US-Dollar (etwa 82 Euro) kaufen. Später wird der reguläre Verkaufspreis bei 239 US-Dollar (rund 200 Euro) liegen. Ausgeliefert wird die Uhr voraussichtlich ab Dezember 2017.

Welche Fehler man beim Heizen besser vermeidet

Die Heizsaison ist eingeläutet. Da das Heizen rund 70 Prozent der Stromrechnung ausmacht, können wir Geld und Energie sparen, wenn wir folgende Tipps beachten:

  • Während die Heizung läuft, sollte das Fenster geschlossen bleiben. Gekippte Fenster lassen die Wärme entweichen. Besser: Zwischendurch einige Minuten Stoßlüften.
  • Keine tropischen Temperaturen: Jedes Grad mehr erhöht die Heizkosten um sechs Prozent. Richtwerte für das Wohnzimmer sind 20 Grad, für die Küche 18 Grad, Schlafzimmer 16-18 Grad und im Bad nicht mehr als 22 Grad.
  • Heizkörper nicht zustellen: Große Möbelstücke oder schwere Gardinen verhindern, dass die Heizluft frei zirkuliert.
  • Auch bei Abwesenheit sollte die Heizung nicht komplett herunter gedreht werden, denn das Aufwärmen einer ausgekühlten Wohnung verbraucht mehr Energie als eine konstante Temperatur. Programmierbare Thermostatventile helfen bei der effizienten  Wärme-Regulierung.
  • Heizung regelmäßig entlüften und warten lassen. Eine Heizung, die nicht ordnungsgemäß funktioniert, erhöht die Stromrechnung.