Archiv für den Monat: September 2017

Sharing: Voll im Trend

Gemeinsam im Auto weite Strecken fahren, Übernachten in gemütlichen Wohnungen statt im Hotel. Unternehmen wie Airbnb, Uber und DriveNow haben eine neue Kultur des Teilens geschaffen. Der Vorteil einer Sharing Economy besteht darin, dass wir Produkte zusammen mit anderen nutzen und dadurch die Umwelt und unseren Geldbeutel schonen. Diese Apps helfen uns dabei:

  • In Deutschland landen täglich 27 Millionen Kilo Nahrung im Müll.* Apps wie ToGoodtoGo, Zu gut für die Tonne oder Mealsaver haben der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt. Die App-Nutzer finden Restaurants, Bäckereien und Cafés, bei denen sie günstig kurz vor Ladenschluss Essen abholen können, das sonst im Müll gelandet wäre.
  • Immer die neuste Designermode im Schrank? Kein Problem. Das Start-up Kleiderei aus Hamburg liefert alle vier Wochen ein auf dich zugeschnittenes neues Outfit. Die Kleiderflatrate kostet 49 Euro im Monat, inklusive Versand. Bei Kilenda gibt es Kinder- und Babykleidung und Spielsachen auf Leihbasis.

*Quelle: WWF-Studie

Energieeffiziente Wandfarbe

Neuer Anstrich gefällig? Mit der Wandfarbe der britischen Firma Graphenstone sollst du dir im Sommer die Klimaanlage und im Winter Heizkosten sparen. Wie das funktioniert?

Basis der Farbe ist Kalkstein, der mit Graphen gemischt wird. Das Wundermaterial ist ein modifizierter Kohlenstoff, der superdünn, sehr stabil und mit einer besonderen Leitungsfähigkeit ausgestattet ist, wodurch sich die thermalen Eigenschaften eines Gebäudes laut Hersteller verbessern. Im Winter kann die Wärme nicht so einfach über die gestrichenen Wände ausströmen, im Sommer bleibt es angenehm kühl im Raum.

Selbstverständlich ist die Farbe frei von umwelt- oder gesundheitsschädlichen Substanzen, sehr ergiebig und laut Graphenstone sogar sauerstoffreinigend: Der Kalkstein in der Farbe absorbiert den Kohlendioxid im Gebäude und soll dadurch die Luft säubern.

 

…wir rund 18 Millionen Tonnen Verpackungsmüll im Jahr verursachen?

Den Abfallberg aus Glas, Kunststoff, Papier, Aluminium und sonstigen Packstoffen erreichten wir in Deutschland laut einer Studie des statistischen Bundesumweltamtes im Jahr 2014. Verantwortlich für den Negativ-Rekord sind unter anderem die steigende Zahl an Single-Haushalten und der Trend zu schnellem und verzehrfertigen Essen aus der Verpackung. Außerdem fördern Trends wie Kaffee-to-go diese Entwicklung!

Helm auf

Bei schönem Wetter steigen wir wieder vermehrt auf Fahrrad. Das ist gut für Umwelt und unsere Gesundheit. Letzteres vor allem dann, wenn wir verantwortungsvoll fahren. Ein Fahrradhelm kann Kopfverletzungen verhindern und sogar Leben retten. Eine Studie des Verkehrsministeriums in Baden-Württemberg von 2015 hat gezeigt, dass vier von fünf schweren Kopfverletzungen beim Radfahren durch das Tragen eines Helmes verhindert hätten werden können.

Doch wie findet man den richtigen Fahrradhelm? Der Helm muss gut sitzen, er sollte also der Kopfgröße entsprechen und von den Schläfen bis in den Bereich von Ohren und Wangen reichen. Beim Kauf sollte man zudem darauf achten, dass die Prüfnorm DIN EN 1078 (bzw. 1080 für Kinderhelme) erfüllt ist. Die Norm bestätigt den Schutz des Helmes bei einer Aufprallgeschwindigkeit von bis zu 19,5 km/h auf ebenen Flächen. Bei spitzen Flächen reicht der Schutz bis zu einer Aufprallgeschwindigkeit von 16,5 km/h. Darüber hinaus verbessern Reflektoren auf dem Helm die Sichtbarkeit im Dunkeln.

Na dann, gute Fahrt!

Schulstart mit dem blauem Engel

Nach den Sommerferien drücken in Deutschland wieder rund 11 Millionen Schülerinnen und Schüler die Schulbank. Vor allem zu Schulbeginn werden also jede Menge Bücher, Hefte und andere Papierprodukte gekauft. Da für die Papierherstellung Wälder und andere wichtige Ressourcen dran glauben müssen, sollten bereits Kinder und Jugendliche zu einem möglichst umweltfreundlichen Papierverbrauch sensibilisiert werden. Derzeit besteht aber lediglich jedes zehnte gekaufte Schulheft aus 100% Recyclingpapier.

Bei der Produktion von recyceltem Papier werden keine zusätzlichen Bäume gefällt und sie benötigt 60% weniger Energie sowie 70% weniger Wasser als die Herstellung von Frischfaserpapier. Das Bundesumweltamt ruft daher zum siebten Mal die Kampagne „Schulstart mit dem Blauen Engel“ aus. Die Kampagne richtet sich insbesondere an Lehrer, Schüler und Eltern und soll zu einem umweltbewussten Kauf von recyceltem Papier motivieren. Kennzeichen ist der blaue Engel.

Mehr Infos und die kostenlose Broschüre gibt es hier!