Archiv für den Monat: Mai 2017

Strom sparen im Büro

Nicht nur in den eigenen vier Wänden, auch im Büro gehört Energiesparen zum guten Ton. Hier ein paar Anregungen:

  • Wer veraltete Beleuchtungssysteme gegen moderne LED-Leuchten tauscht, kann viel Geld sparen. Bewegungsmelder im Flur oder Schilder an der Tür („Licht aus?“) reduzieren ebenfalls die Energiekosten.
  • Mit Strommessgeräten lässt sich auch der Stromverbrauch von Elektrogeräten im Büro erfassen. Ist dieser zu hoch, lohnt es sich über die Neuanschaffung von effizienteren Geräten nachzudenken.
  • Schaltbare Steckdosenleisten trennen alle angeschlossenen Geräte per Knopfdruck vom Netz.
  • Nicht jeder Arbeitsplatz benötigt einen eigenen Drucker. Viel Energie lässt sich sparen, wenn ein Gerät von mehreren Personen gemeinsam genutzt und auf überflüssiges Ausdrucken verzichtet wird.
  • Für kurze Arbeitspausen sollte man am PC den Energiesparmodus aktivieren. Ab einer halben Stunde Pause und zum Feierabend ist es sinnvoll, den Rechner und andere Geräte am Arbeitsplatz ganz auszuschalten.
  • Gerade im Winter sollten die Fenster niemals auf „Kipp“ stehen. Dadurch geht kostbare Heizenergie verloren. Lieber mehrmals täglich bei abgeschalteter Heizung Stoßlüften. Tipp: Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sorgen für frische Luft und sparen langfristig Heizkosten.
  • Im Sommer gehören gerade in Büros Klimaanlagen zu den größten Stromverbrauchern überhaupt. Strom spart, wer auf eine extreme Kühlung verzichtet. Dadurch lässt sich meist auch eine Erkältung vermeiden.
  • Auch in der Tee-Küche steckt viel Einsparpotenzial: Den Geschirrspüler immer voll beladen, das Essen in der Mikrowelle aufwärmen statt auf dem Herd und zum Warmhalten des Kaffees lieber eine Thermoskanne als die Kaffeemaschine nutzen.

Apps zum Energiesparen

Apps können dabei helfen, unseren Alltag energieeffizienter zu gestalten. Wir stellen zwei Apps vor, die es bei den letzten Energy App Awords ins Finale geschafft haben:

1. „WATT für Dich“: Bewegung gegen Prämien

Ab sofort lassen wir das Auto stehen und gehen zu Fuß, denn jeder Schritt zählt. Energis, ein Verbund aus mehreren saarländischen Energieversorgern, bringt mit seiner kostenlosen Smartphone-App mehr Bewegung in unseren Alltag. Die App „Watt für Dich“ erfasst die körperliche Aktivität des Nutzers und rechnet sie in Energie um. Wer täglich mindestens 5000 Schritte schafft, erhält Bonuspunkte, die er gegen Prämien wie Kopfhörer, Kamera oder Kugelgrill eintauschen kann. Neben mehr Bewegung soll die App natürlich vor allem für Kundentreue sorgen.

1. eeMobility: Ganz leicht laden

Die wichtigsten Fragen für Fahrer von E-Autos: Wo befindet sich die nächste freie Zapfsäule? Wann ist die Elektrizität besonders günstig? Das Münchner Start-up eeMobility informiert rund ums Thema Elektromobilität und versorgt seine Kunden mit einfachen Ladelösungen. eeMobility wendet sich zunächst an Dienstwagenflotten von Unternehmen und stellt ihnen die passende Ladeinfrastruktur zur Verfügung: Es kümmert sich um Projektmanagement, Installation, Instandhaltung und Abrechnungen. Mit der eeMobility-App auf dem Handy lassen sich problemlos alle öffentlichen Ladestationen in Europa finden und freischalten und alle Verbrauchsdaten werden übersichtlich aufgelistet.

Balkonbepflanzung leicht gemacht

Egal ob bunte Blumenpracht oder kleiner Kräutergarten:  Spätestens ab Mitte Mai, wenn die Eisheiligen vorbei sind, lässt sich der Balkon wieder wunderschön bepflanzen. Damit die neue Blumenpracht bestmöglich gedeiht, hier ein paar Tipps:

  • Um Pilzbefall zu verhindern, sollten Blumenkästen und Töpfe vor der Bepflanzung gereinigt werden. Hartnäckige Verschmutzungen und Kalkablagerungen lassen sich am besten mit warmen Essigwasser entfernen.
  • Noch vor der Blumenerde gehört eine Drainageschicht aus Blähton als erstes in den Blumenkasten. Diese sorgt dafür, dass das Wasser gut abfließen kann und sie speichert an heißen Tagen zusätzlich Feuchtigkeit.
  • Ein Trennvlies zwischen dem Ton und der Blumenerde beugt Verschlammung vor.
  • Bevor die Pflanzen in die Blumenerde gesetzt werden, sollten sie gut durchfeuchtet werden. Dafür die Blumen mitsamt Kulturtopf in einen Eimer mit Wasser tauchen. Sobald keine Luftblasen mehr aufsteigen, die gut abgetropften Pflanzen vorsichtig aus den Kulturtöpfen lösen und in den bis zur Hälfte mit Blumenerde befüllten Kasten setzten. Dieser sollte bis zwei Finger breit unterhalb des Randes mit Erde aufgefüllt werden, damit das Gießwasser nicht überläuft.
  • Handelsübliche Blumenkästen benötigen gut 18 Liter Erde pro Meter, breitere Varianten etwa 25 Liter.
  • Balkonpflanzen gedeihen in großen Kästen besser, da ihre Wurzeln viel Platz brauchen. In einen Blumenkasten von einem Meter Länge passen etwa sechs Pflanzen.
  • Wer Langzeitdünger oder Hornspäne in die Blumenerde einarbeitet, spart sich später den Dünger im Gießwasser.
  • Besonders an heißen Sommertagen müssen Pflanzen regelmäßig abends und morgens gegossen werden. Dabei das Wasser nicht auf Blätter oder Blüten, sondern langsam direkt auf die Erde geben.
  • Damit die Blumen den Sommer in voller Pracht überstehen, kommt es natürlich auf die richtige Pflanzenwahl an. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Sonneneinstrahlung. Da ein Südbalkon im Hochsommer sehr heiß werden, gedeihen auf diesem Pflanzen aus dem Mittelmeerraum am besten. Balkone mit östlicher oder westlicher Ausrichtung haben nur den halben Tag direkte Sonne. Hier fühlen sich die meisten Pflanzenarten wohl.