Archiv für den Monat: Februar 2017

Mülltrennung, aber richtig

Was gehört in die blaue, gelbe, grüne oder schwarze Tonne? Bei der Vielzahl an bunten Mülltonnen verliert man leicht den Überblick. Trotzdem sollten wir uns nicht entmutigen lassen, denn wer richtig trennt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. So erfordert das Einschmelzen von Altglas oder das Recycling von Altpapier weniger Energie als die Herstellung von neuen Produkten.

Hier ein paar Tipps für die richtige Abfalltrennung:

• Papier, Glas, Leichtverpackungen, Bio- und Restmüll gehören auf jeden Fall getrennt.
• Papier, Pappe und Kartons wandern in den blauen Behälter. Tetra-Paks zählen allerdings nicht dazu, die fliegen in die gelbe Tonne. Auch benutzte Küchentücher und Servietten wandern ins Altpapier, dagegen kommen stark verschmutzte Taschentücher am besten in den Restmüll.
• In die gelbe Tonne gehören alle Leichtverpackungen aus Kunststoff oder Metall— also alles, das nicht aus Glas oder Papier ist.
• Verpackungen müssen nicht ausgespült werden, das verbraucht unnötigerweise Wasser.
• Glas, etwa Einwegflaschen oder Konservengläser, gehören in spezielle Altglas-Container. Hier lässt sich meistens nochmal zwischen Grün-, Weiß- oder Braunglas trennen. Blaue Flaschen kommen übrigens ins Grünglas.
• Etiketten aus Papier und Kunststoff dürfen an den Flaschen dranbleiben, Verschlüsse gehören in den gelben Sack.
• Porzellan, Keramik, Trinkgläser (egal welcher Farbe) oder alte Glühbirnen gehören nicht in die Glas-Container, sondern in die schwarze Tonne für Restmüll. Hier landet der nicht verwertbare Hausmüll, darunter Windeln, Zigarettenkippen oder Hygieneartikel.
• Für biologisch abbaubare Abfälle ist die Biotonne zuständig. Dazu gehören Lebensmittelabfälle, verdorbene Nahrungsmittel, Knochen aber auch Kaffeefilter oder Teebeutel.
• Schadstoffe, Elektro- und Metallschrott sowie Bauschutt gehören niemals in den Hausmüll, sondern müssen speziell entsorgt werden. Das gleiche gilt für Batterien.

Fazit: Sorgsame Trennung hilft beim Recycling und schont damit wertvolle Ressourcen, an erster Stelle sollte allerdings immer die Abfallvermeidung stehen.

Valentinstag für Klimafreunde

Der Valentinstag gehört nicht gerade zu den umweltschonendsten Ereignissen im Jahr: Mit rosaroten Geschenken in Herzform, riesigen Pralinenschachteln oder in Zellophan gewickelten und aus der Ferne eingeflogenen Rosen, wollen wir an diesem Tag unsere Liebsten beeindrucken. Wir haben deshalb mal ein paar Ideen für einen nachhaltigen und romantischen Valentinstag gesammelt:
•    Statt des Zellophan-Ungetüms aus dem Supermarkt oder der Tanke, beim Blumenkauf lieber auf Fair-Trade achten oder vielleicht mal eine (Bio)-Pflanze im Topf verschenken. Die hält sich viel länger.
•    Zeit statt Zeug: Verbringt doch mal wieder Zeit zu zweit: Beim gemeinsamen Kochen (mit regionalen Produkten), einem langem Spaziergang in der Natur oder einem netten Abend auf der Couch kommt man sich schnell näher.
•    Für eine romantische Atmosphäre und gedämmtes Licht sorgen LED Kerzen.
•    Selbstgemachte Geschenke sind viel persönlicher und kreativer als alles gekaufte: Ein selbstgebackener Kuchen, ein kleines Fotoalbum mit den schönsten Pärchenmomenten oder ein romantischer Liebesbrief.
•    Wer lieber Elektrogeräte verschenkt, sollte auf die Energieeffizienzklasse achten.
•    Verpacke die Geschenke mit recycelbaren und umweltfreundlichen Materialien und vermeide zuviel Verpackungsmüll.
•    Stoßt mit einem Bio-Champagner an, oder schaut euch bei einem Glas Bio-Wein tief in die Augen.
•    Bio steckt nicht nur in Lebensmitteln, sondern gibt es mittlerweile in allen Variationen: Verbringt den Tag im Bio-Wellnesshotel oder esst im Bio-Restaurant. Verschenke doch Bio-Kosmetik, Bio-Unterwäsche oder Bio-Schmuck.

Wir wünschen auf jeden Fall einen romantischen Valentinstag!