Archiv für den Monat: Januar 2017

Stromsparen beim Fernsehen

Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, lümmeln wir uns gerne vor den Fernseher auf die Couch. Im Durchschnitt verbringen wir täglich vier Stunden vor der Glotze. Mit ein paar Tipps lässt sich der Stromverbrauch reduzieren.

  • Das TV-Gerät selbst unter die Lupe nehmen: Große alte Geräte verbrauchen mehr Energie als neue und kleinere Modelle.
  • Wer sich einen neuen Fernseher anschaffen will, sollte auf das EU-Energielabel achten. Die Energieeffizienzklasse A++ ist aktuell die beste Klasse. Achte aber auch auf den jährlichen Stromverbrauch, denn die Energieeffizienzklasse lässt immer nur den Vergleich von Geräten gleicher Größe zu.
  • Im Geschäft strahlen Fernseher besonders hell. Im heimischen Wohnzimmer spart ein etwas dunkler eingestellter Bildschirm Strom!
  • DVD-/Blu-ray-Player, Receiver, Spielekonsole, Soundsystem, etc. die mit an der Mehrfachsteckdose hängen, aber ungenutzt im Standby laufen, verbrauchen Strom.  Zieh den Stecker, wenn du die Geräte nicht aktiv nutzt.
  • Das gilt auch für das TV-Gerät: Der Standby-Verbrauch gerade älterer Modelle wird oft unterschätzt und läppert sich über das Jahr gerechnet. Drücke den Aus-Knopf, der den Fernseher vom Stromnetz trennt. Wenn es keinen Off-Schalter gibt, helfen schaltbare Steckdosenleisten.
  • Überdenke deinen Fernseh-Konsum. Läuft das Gerät nur als Hintergrundberieslung, sollte es lieber aus bleiben.
  • Wer Abends gerne angesichts des schlaffördernden TV-Programms weg nickt, sollte die Sleep-Timer-Funktion benutzen. Die sorgt dafür, dass sich der Fernseher zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch abschaltet.

Enteiser im Winter vermeiden!

Vereiste Autoscheiben im Winter sind eine lästige Angelegenheit. Enteisungssprays für Scheiben und Schlösser versprechen schnelle Abhilfe, sind gegen dicke Eisschichten allerdings auch machtlos. Außerdem sind Enteiser nicht umweltfreundlich: Die Sprayflaschen enthalten u.a. klimaschädliche Treibgase. Viele Autofahrer starten auch gerne erst den Motor und das Heizgebläse, bevor sie mit dem Eiskratzen beginnen. Das ist verboten und kostet Bußgeld, da es Abgase und Lärmbelästigung verursacht.

Tipp: Spezielle Abdeckfolie verwenden. Diese werden am Abend auf der Frontscheibe angebracht und halten die Scheibe eisfrei.

 

Was passiert mit alten Weihnachtsbäumen?

Spätestens am Dreikönigstag, dem 6. Januar, landet unsere liebste Weihnachtsdeko, der Tannenbaum, auf der Straße. Glücklicherweise werden die meisten Bäume recycelt. Öfen- und Gartenbesitzer wissen meist selbst am besten, wie sich die Bäume weiterverwenden lassen. Allen anderen helfen die städtischen Abfallbetriebe. Entsorgungsfahrzeuge sammeln die Tannen ein und bringen sie zu Anlagen, in denen sie geschreddert werden und auf dem Kompost landen. Auf diese Weise werden die Bäume zur kostbaren Blumenerde weiterverarbeitet. In einigen Städten werden die Bäume in Müllverbrennungsanlagen gebracht, um aus der Hitze elektrischen Strom zu gewinnen.

Und was passiert mit den Bäumen, die an Heiligabend keinen Abnehmer gefunden haben? Da unverkaufte Tannenbäume weder geschmückt worden sind noch in beheizten Räumen Nadeln verlieren mussten, landen sie meistens im Zoo. Den Elefanten gelten sie wegen des „süßen“ Harzes als Delikatesse. Aber auch andere Zoo-Bewohner wie Nashörner, Ziegen oder Kängurus freuen sich über die Abwechslung auf dem Speiseplan.