Archiv für den Monat: November 2016

Hätten Sie gewusst, dass….

die tiefste jemals gemessene Temperatur bei minus 93,2 Grad liegt? Bei solchen Temperaturen können Menschen kaum überleben, denn sogar das Atmen ist lebensgefährlich.

Der Kälterekord für die Erde wurde im August 2010 auf dem Hochplateau der Ostantarktis gemessen und hat den bis dahin registrierten Rekord von minus 89,2 Grad im Juli 1983 an der russischen Wostok-Forschungsstation – ebenfalls in der Antarktis – unterboten.  Allerdings wurde dieser neue Höchstwert von einem Satelliten direkt auf dem Eis gemessen, die Temperaturen an der Wostock-Station hingegen zwei Meter über dem Boden. Der Unterschied zwischen Boden- und Lufttemperatur beträgt etwa ein bis zwei Grad. Da offizielle Temperaturen von den Meteorologen in der Luft gemessen werden müssen, gilt der neue Rekord nur inoffiziell.

Zum Vergleich: Als kältester Ort in Deutschland mit der tiefsten je gemessenen Temperatur gilt der Funtensee in Bayern. 2001 registrierte die Wetterstation dort minus 45,9 Grad.

Energieeffizient Backen und Garen!

Durch richtiges Verhalten lässt sich beim Einsatz des Backofens Strom sparen:

  • Unbedingt den Backraum voll ausnutzen, z. B. durch Menügaren, d.h. beim Einsatz der Umluftbeheizung mehrere Bleche bzw. Gerichte gleichzeitig garen oder  beim Einsatz der Ober- und Unterhitze verschiedene Speisen nebeneinander stellen!
  • nur große Mengen im Backofen zubereiten, z. B. Braten ab 1 kg!
  • geeignetes Back- und Bratgeschirr verwenden!
  • auf das Vorheizen möglichst verzichten (bitte die Herstellerangaben berücksichtigen)!
  • bei geschlossener Backofentür grillen (auch hier die Herstellerangaben berücksichtigen)!
  • unnötiges Öffnen der Backofentür vermeiden!
  • die Nachwärme (ca. 15 Minuten) ausnutzen!
Alte Handys gehören nicht auf den Müll.

Smartphones – Schwer entsorgbar 

Leider können bislang nur sehr wenige Stoffe aus einem Smartphone recycelt werden. So berichtet das Technik-Magazin Motherboard, dass von etwa 50 verbauten Elementen nur rund ein Dutzend wiederverwertet werden. Das ist bedauerlich, bedenkt man, dass ein Teil der Rohstoffe, aus zentralafrikanischen Krisenregionen stammen, und der Abbau oftmals unter furchtbaren Bedingungen für Mensch und Umwelt geschieht. Die sogenannten „Krisenmetalle“ und Seltenen Erden sind allerdings in so geringen Mengen in den Handys enthalten, dass die Rückgewinnung enorm aufwändig ist und sich daher nicht lohnt. Zudem enthalten die Smartphones viele giftigen Substanzen wie Arsen, Blei oder Quecksilber.

Da ein umfassendes Recycling nicht möglich ist, werden Smartphones üblicherweise repariert, aufbereitet und weiter verwendet.  Besonders langlebig sind die modernen Handys aber nicht: Laut Öko-Institut hat ein Smartphone eine durchschnittliche Lebensdauer von gerade einmal 2,5 Jahren.

Übrigens:  Rund 90 Millionen Handys schlummern ausrangiert in Deutschlands Schubladen. Diese enthalten rund 2 Tonnen Gold!