Archiv für den Monat: Oktober 2016

Weniger Papier

Auch im Email-Zeitalter liegt der durchschnittliche Papierverbrauch in Deutschland bei rund 250 kg pro Kopf im Jahr. Da die Herstellung von Papier eine sehr hohe Belastung für die Umwelt bedeutet, sollten wir öfter mal über unseren Papierverbrauch nachdenken.

– Der Aufkleber „Bitte keine Werbung!“ auf dem Briefkasten stoppt die Flut an unerwünschten Prospekten und Werbung.
– In Deutschland werden stündlich Hunderttausende Coffee to go-Becher verbraucht. Verzichten Sie daher unterwegs auf den Wegwerf-Becher und lassen Sie sich den Kaffee in einen mitgebrachten Thermobecher eingießen.
– Transportieren Sie Ihre belegten Brote lieber in einer Brotdose, statt sie in Butterbrotpapier zu wickeln.
– Wer täglich frische Brötchen beim Bäcker kauft, sollte dafür einen sauberen Stoffbeutel mitnehmen. Das spart jede Menge Papiertüten.
– Besorgen Sie sich einen Büchereiausweis. Die meisten Bücher lesen wir eh nur einmal. In der Bücherei gibt es zudem viele Zeitschriften und Zeitungen.
– Tauschen Sie Bücher und Zeitschriften mit Freunden und Familie. Auch öffentliche Tauschplätze für Bücher, sogenannte Bücherboxen, gibt es immer mehr.
– Papier spart, wer Nachrichten online liest. Mit speziellen Apps können Sie ihre Lieblingszeitung unterwegs auf ihrem Handy oder Tablet lesen.
– eBook-Reader passen in jede Tasche und speichern Tausende Bücher.
– Drucken Sie Dokumente nur aus, wenn es gar nicht anders geht. Bewahren Sie wichtige Dokumente papierlos auf der Festplatte oder in Online-Speichern wie Dropbox auf.
– Auch mit der richtigen Druckeinstellungen lässt sich Papier sparen: Sowohl Vorder- und Rückseite eines Blattes sollten bedruckt werden. Zudem reicht eine verkleinerte Darstellung von zwei oder mehr Seiten auf einem Blatt häufig aus.

(Quelle: Greenpeace)

Sparen bei kalten Temperaturen

Es ist wieder soweit: In den meisten Wohnungen und Häusern ist die Heizsaison eröffnet. Mit den richtigen Tipps geht keine wertvolle Heizenergie verloren.

– Wer beim Verlassen der Wohnung gerne einmal vergisst, die Heizung herunterzudrehen, sollte konventionelle durch programmierbare Thermostate ersetzen. Diese regeln die Raumtemperatur nach Wunsch und Uhrzeit. Der Austausch ist im Handumdrehen erledigt und spart Heizkosten.
– Über dem T-Shirt lieber noch einen Pulli anziehen! Jedes Grad weniger spart sechs Prozent Heizenergie. Im Wohnzimmer sind 20 °C optimal, im Schlafzimmer reichen 16 °C- 18 °C aus.
– Ist die Heizung in Betrieb, sollten Fenster niemals gekippt sein. Stattdessen lieber mehrmals am Tag mit weit geöffnetem Fenster stoßlüften. Gekippte Fenster kühlen nur die Räume aus, sorgen aber kaum für frische Luft.
– Wenn die Heizung gluckert, ist es Zeit zum Entlüften. Drehen Sie dazu die Heizung voll auf, damit sie komplett mit Wasser gefüllt ist, und öffnen Sie mit einem Entlüftungsschlüssel das Heizungsventil. Das Ventil sollte solange geöffnet bleiben, bis keine Luft mehr entweicht. Ein Eimer unterm Ventil fängt eventuell auslaufendes Wasser auf.
– Wird es im Zimmer trotz Heizung nicht warm, könnten undichte Fenster die Ursache sein. Ein Teelicht zeigt, ob Zugluft das Problem ist. Schnelle Abhilfe schafft ein Dichtungsband aus dem Baumarkt.
– Vermeiden Sie Wärmestau: Große Möbel und Gardinen vor dem Heizkörper verhindern, dass die Wärme sich ungehindert ausbreiten kann.

Klimafreundlich verpackt

Egal ob Weihnachten, Geburtstage oder Hochzeiten: Gelegenheiten fürs Schenken gibt es viele. Eine hübsche Verpackung gehört zwar dazu und erhöht die Vorfreude, landet leider aber schon nach wenigen Sekunden im Müll. Statt Geschenke also immer nur in gekauftes Papier zu wickeln, werden Sie ruhig kreativ. Recycelte Geschenkverpackungen sehen nicht nur toll aus, sondern schonen die Umwelt und den Geldbeutel.

  • In einem schönen Stoffbeutel oder einer Box wird die Verpackung selbst zum Teil des Geschenks. Stofftaschen lassen sich zudem sehr einfach selbst schneidern. Nutzen Sie dazu Stoffreste aus alten Hemden, Vorhängen, Bettwäsche oder Handtüchern.
  • Wer nicht nähen möchte, wickelt das Geschenk gleich in die Stoffreste ein.
  • Alte Zeitungen geben ebenfalls eine stylische Verpackung ab, dafür bewahren Sie einfach Zeitungsseiten mit hübschen Bildern auf. Auch alte Stadtpläne, Tapetenreste oder Kalenderblätter eignen sich als Geschenkpapier.
  • Bunte Prospekte lassen sich schnell in Geschenk-Tüten verwandeln. Bastelanleitungen gibt es im Internet.
  • Lassen Sie ihre Kinder Altpapier bemalen oder mit Kartoffeldruck verzieren.
  • Zum Schluss der Klassiker: Wickeln Sie Ihre eigenen Geschenke sorgsam aus und verwenden Sie das Papier einfach nochmal.

Energiesparen im Bad

…. und trotzdem nicht auf Komfort verzichten? Hier ein paar Tipps:

  1. Vertrödeln Sie Ihre Zeit morgens nicht unter der heißen Dusche. Eine kurze warme Dusche mit anschließendem kalten Schauer macht hellwach.
  2. Entfernen Sie alle Halogenlampen aus dem Bad und ersetzen Sie diese durch moderne LED-Lampen. Diese sind energieeffizienter und langlebiger!
  3. Wer beim Zähneputzen und Rasieren das warme Wasser voll aufdreht und laufen lässt, verplempert unnötig Geld.
  4. Eine elektrische Zahnbürste verursacht im Stand-by-Modus fast 10 Euro Stromkosten im Jahr. Vermeiden Sie also das ständige Aufladen im Akku und ziehen Sie nach dem Ladevorgang den Stecker. Gleiches gilt für den elektrischen Rasierer. Am sparsamsten ist die klassische Nassrasur.
  5. Machen Sie keine Wellnessoase aus dem Badezimmer: Wer regelmäßig Gesichtssolarien, Fußsprudelbäder, Wärmelampen oder Sprudelmatten für Badewannen einsetzt, sollte sich über hohe Stromkosten nicht wundern.