Archiv für den Monat: Mai 2016

die durchschnittliche Bürotemperatur aus den 1960ern stammt?

Wer kennt das Büro-Phänomen nicht: Während die Herren auch Winter im T-Shirt vorm PC sitzen oder unter Hemd und Krawatte schwitzen, klagen die Damen über kalte Finger und würden sich am liebsten in eine Decke wickeln.

Das hat einen guten Grund, wie zwei Forscher der Universität Maastricht kürzlich in einer Untersuchung heraus fanden: Die Durchschnittstemperatur in den meisten Büros basiert auf einer Formel aus den 60er Jahren, die auf die Bedürfnisse eines 40-jährigen Mannes von 70 Kilo Gewicht zugeschnitten sind. Also aus einer Zeit stammt, in der Frauen am Arbeitsplatz eher zu den Ausnahmeerscheinungen gehörten und daher erst gar nicht in irendwelche Rechnungen miteinkalkuliert wurden.

Mittlerweile hat sich die Situation aber geändert und die Forscher sprechen sich dafür aus, das Klima im Büro an die modernen Verhältnisse anzupassen. Während Männer eine Raumtemperatur von 21 Grad bevorzugen, fühlen sich Frauen bei warmen 24 Grad am wohlsten. Frauen frieren nun einmal schneller, weil sie meist weniger wiegen, einen höheren Körperfettanteil und einen langsameren Stoffwechsel haben.

Es lohnt sich aber auf die weiblichen Bedürfnisse einzugehen: Zum einen lässt sich der CO2-Ausstoß von Bürogebäuden reduzieren, wenn die Klimaanlage nicht ständig auf Hochtouren läuft. Darüber hinaus machen Arbeitnehmer, die nicht frieren, weniger Fehler, als ihre bibbernden Kollegen.

 

Gefrorenes Obst und Gemüse enthält viele Vitamine.

Sparen beim Gefriergerät

Endlich ist die Eis-Saison eingeläutet. Einen großen Vorrat unseres Lieblingsdesserts lagern wir am besten in einem Gefriergerät. Aber auch andere Lebensmittel bleiben dort lange frisch und helfen bei einer abwechslungsreichen und gesunden Ernährung. Bei einer  Neuanschaffung sollte man sich unbedingt für ein sparsames Gerät entscheiden. Die effizientesten Geräte liegen in der Energieeffizienzklasse A+++.  Und hier noch ein paar Tipps rund ums Thema Gefriergerät:
Groß oder klein?
Machen Sie sich vor der Kaufentscheidung Gedanken über ihren tatsächlichen Bedarf und über die Größe ihres künftigen Gerätes!
Gefriertruhe oder Gefrierschrank?
Gefriertruhen bieten mehr Platz im Innenraum, sind besser gedämmt, dichter und dadurch effizienter. Dagegen benötigen Gefrierschränke weniger Platz, sind übersichtlicher und einfacher in die Küche zu integrieren.
Wo aufstellen?
Kühl- und Gefriergeräte sollten immer in kühler Umgebung stehen, also zum Beispiel nicht direkt neben der Heizung oder direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.
Welche Temperatur?
Betriebstemperatur eines Gefrierschranks ist –18 °C, eines Kühlschranks 7 °C. Die Tür immer kurz und nur wenn nötig öffnen!  Mit jedem Öffnen entweicht Kälte und damit wird unnötig Strom verbraucht!
Was darf rein?
Lebensmittel, die im Kühl- und Gefrierschrank gelagert werden, sollten bereits abgekühlt sein, sonst steigt der Stromverbrauch!
Wann abtauen?
Wenn sich eine Eisschicht gebildet hat, sollte abgetaut werden. Sonst erhöht sich der Stromverbrauch. Moderne Geräte verfügen über eine sogenannte No-Frost-Funktion. Die verhindert automatisch Eisbildung.

Entspannen auf dem Balkon gehört im Frühjahr zu unserer Lieblingstätigkeit.

Den Balkon fit machen für die Outdoor-Saison

Ob Grillen, Frühstücken oder Entspannen: Die Outdoor-Saison ist wieder eröffnet. Doch nach dem langen Winter muss der Balkon erst einmal wieder in Form gebracht werden.  So geht es im Handumdrehen:

– In den Wintermonaten hat sich einiges an Schmutz angesammelt. Durchfegen entfernt schon mal den gröbsten Dreck. Je nach Bodenbelag danach entweder wischen oder schrubben. Bei Holzfliesen oder -dielen sollte überprüft werden, ob alles noch fest sitzt. Schrauben sollten gegebenenfalls nachgezogen werden.
– Kontrollieren Sie ihren Sichtschutz, falls Sie einen haben. Löcher sind nicht nur unschön, sondern können für kleine Kinder und Haustiere gefährlich sein.
– Auch die Möbel müssen entstaubt werden. Plastik lässt sich mit Wasser und einem Spritzer Spülmittel und Essig reinigen. Für Holz sollten nur spezielle Holzreiniger verwendet werden.
– Achten Sie bei Neuanschaffungen auf die Balkongröße. Einklappbare Möbel sind praktisch und lassen sich schnell wegräumen.
– Bevor Sie ins Pflanzenzenter fahren, erstellen Sie am besten eine Checkliste mit den Dingen, die  Sie benötigen: Balkonkästen, Töpfe, Blumenerde, Gartenwerkzeug, Pflanzensamen, Jungpflanzen etc. Dadurch behalten Sie den Überblick.
– Überlegen Sie auch rechtzeitig, welche Pflanzen sie haben möchten. Ausgesäte Samen brauchen ihre Zeit.
– Leider wächst und gedeiht nicht alles problemlos. Je nachdem ob der Balkon im Schatten oder in der prallen Sonne liegt, müssen die Pflanzen ausgesucht werden. Zum Beispiel brauchen Erdbeeren sehr viel Licht und Sonne. Am besten beim Fachmann informieren.
– Damit die grüne Pracht sich gut entwickeln kann, braucht sie viel Platz und Pflege. Also bitte nicht zu dicht bepflanzen und das Gießen nicht vergessen – besonders im Hochsommer mehrmals täglich!
– Für stimmungsvolles Licht in lauen Sommernächten sorgen Lampions, Lichterketten und Windlichter. LED-Solarlichterketten sind dabei besonders energieeffizient.
– Und nun ab auf den Balkon und das schöne Wetter genießen.

dass ein Flugzeug mit Frittierfett fliegen kann?

Für einen besseren Klimaschutz wird schon lange nach einer Alternative zum Kerosin geforscht. Die niederländische Fluggesellschaft KLM hatte eine interessante Idee und nutzte im Jahr 2011 zum ersten Mal auf einem Flug von Amsterdam nach Paris ein Gemisch aus Kerosin und altem Frittierfett als Treibstoff.

Eine clevere Lösung, so scheint es, denn der Biosprit ist umweltfreundlicher und leicht  zugänglich: Frittiefett ist ein gängiges Abfallprodukt der Fast-Food-Gastronomie. Allerdings muss das alte Speisefett erst aufwendig gereinigt werden, bevor es verwendet werden kann. Leider ist der Energieverbrauch bei der Aufbereitung so hoch, dass die Ökobilanz des Biokerosins unter dem Strich dann doch eher fragwürdig bleibt.