Archiv für den Monat: April 2016

Blitzblank in den Frühling

Selbst Putzmuffel schwingen zu dieser Jahreszeit vermehrt Staubwedel, Wischmob und Co. Damit der Frühjahrsputz möglichst umwelt- und nervenschonend abläuft, hier ein paar Tipps:
• Räumen Sie sich genügend Zeit ein und machen Sie sich einen Plan. Wer alles auf einmal putzen will, ist schnell frustriert.
• Mit Ihrer Lieblingsmusik putzt es sich fast von alleine!
• Putzen Sie von oben nach unten, dann wird bereits Geputztes nicht gleich wieder dreckig. Also erst Spinnweben entfernen und dann den Boden wischen usw. Gleiches gilt für Regale und Schränke.
•  Als Allzweckwaffe gegen Schmutz hat sich Wasser mit einem Schuss Essig und Spülmittel bewährt! Ansonsten lieber zum Öko-Reiniger statt zum Powerreiniger greifen. Diese Reiniger reizen häufig Haut und Atemwege und sind zudem viel teurer. Auch den Öko-Reiniger sparsam dosieren!
• Entkalken Sie Ihre Haushaltsgeräte! Eine verkalkte Kaffeemaschine oder ein Wasserkocher verbrauchen mehr Strom. Zum Entkalken empfiehlt sich Essig- oder Zitronensäure. Achtung: Unbedingt die Herstellerangaben beachten!
• Vergessen Sie ihren Kühlschrank nicht. Eine Eisschicht von einem Zentimeter erhöht den Stromverbrauch um 50 Prozent. Also abtauen und reinigen. Dabei gleich das Lüftungsgitter und die Rückseite von Dreck und Staub befreien und die Dichtungen an den Türen überprüfen und ggf. austauschen.
• Eingebranntes im Backofen mindert die Leistung und kostet Energie. Leichte Verschmutzungen lassen sich mit Essig oder Zitronensäure entfernen. Bei starken Verschmutzungen hilft Backpulver. Dafür mehrere Beutel mit Wasser mischen bis eine dicke Paste entsteht. Tragen Sie die Paste auf die eingebrannten Flecken auf und lassen sie über Nacht einwirken. Entfernen Sie die Reste anschließend mit einem Schwamm und Wasser.
• Saubere Fenster sorgen für helle Räume. Auch diese lassen sich am besten mit kaltem Wasser, Spülmittel und Essig reinigen. Das Putzwasser mit einem Schwamm auftragen und anschließend mit einem Abzieher abziehen. Nach jedem Abziehen das Gummi mit einem Handtuch abwischen. Anschließend das Fenster mit einem Mikrofasertuch oder Geschirrtuch nachpolieren.
• Auch die Heizkörper nicht vergessen: Staub und Dreck auf der Heizung kosten unnötig Energie. Die Staubschicht verhindert eine optimale Wärmeabgabe der Heizkörper.
• Im Bad lassen sich Fugen gut mit Zahnbürste und Natronpulver bearbeiten.
• Noch ein Tipp: Nutzen Sie den Frühjahrsputz doch auch zum Ausmisten!

Endlich Spargelzeit

Wer beim Einkauf auf regional erzeugte und saisonale Lebensmittel achtet, kann seinen ökologischen Fußabdruck deutlich verringern. Doch kürzere Transportwege sind nicht nur klimaschonend und günstiger, sie sorgen auch dafür, dass  das Obst und Gemüse, das auf unseren Tellern landet, frischer und schmackhafter ist, da es in Ruhe vor Ort reifen kann und nicht schon unreif geerntet wird.

Die Saison des wohl beliebtesten Frühjahrsgemüses der Deutschen ist jetzt eingeläutet:  die Spargelsaison. Wir essen im Schnitt 1,5 Kilogramm Spargel pro Kopf und Jahr. Zum Vergleich: Beim Rosenkohl sind es 300 Gramm jährlich. Kein Wunder, denn das Königsgemüse, wie Spargel auch genannt wird, schmeckt nicht nur lecker, es enthält auch viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe und ist zudem kalorienarm.

Achten Sie beim Spargelkauf  auf regionale Produkte, denn am häufigsten kommt das Gemüse aus Peru. Frische Stangen erkennt man am Quietschen, wenn man sie aneinander reibt. Außerdem sollten die Köpfe fest verschlossen sein und der Spargel frisch riechen. Spargel hält sich am längsten, wenn er in ein feuchtes Küchentuch gewickelt im Kühlschrank lagert. Achten Sie aber drauf, dass sie keine geruchsintensiven Lebensmittel im Kühlschrank haben, denn Spargel nimmt leicht andere Gerüche an.

In diesem Sinne: Bon Appétit!

Frühjahrsinspektion: Fahrrad

Endlich steht der Frühling vor der Tür. Höchste Zeit, um das Fahrrad aus dem Keller zu holen und frühjahrstauglich zu machen. Unser Schnellcheck:

1. Blitzblank wird das Rad mithilfe eines Fahrradreinigers. Sprühen Sie den Rahmen und sämtliche Anbauteil ein und wischen Sie den Schmutz nach kurzer Einwirkzeit mit einem Schwamm ab. Mit einer alten Zahnbürste kommen Sie auch an verwinkelte Teile (Gangschaltung, Bremsen etc.).
2. Säubern Sie die Kette mit einer Bürste und ölen Sie sie ein. Anschließend einige Male den Antrieb im Leerlauf drehen und das überflüssige Kettenöl mit einem Lappen abwischen.
3. Ausreichend Luft? Auch ohne Loch oder undichtes Ventil entweicht Luft aus dem Fahrradschlauch. Lässt sich der Reifen mehr als einen Zentimeter eindrücken, müssen Sie ihn aufpumpen. Der ideale Luftdruckbereich steht meist auf den Reifen.
4. Überprüfen Sie dabei gleich die Bereifung auf Risse oder Schnitte und entfernen Sie kleine Steinchen oder Glasscherben.
5. Bremsen sind lebenswichtig: Wenn die Einkerbungen im Gummi der Bremsbeläge nicht mehr sichtbar sind, müssen sie ausgewechselt werden. Die Bremsleistung leidet häufig auch unter verschmutzten Bremszügen.
6. Funktionieren Vorder- und das Rücklicht? Falls nicht, überprüfen Sie Kabel und Steckverbindungen. Eventuell muss ein Birnchen ausgetauscht werden. Geht das Licht dann immer noch nicht, hilft der Fachmann.
7. Schrauben locker? Jede einzelne Schraube muss stramm sitzen und eventuell nachgezogen werden.
8. Sitzt der Lenker fest? Lenker und Sattel sollten sich nicht verdrehen lassen. Checken Sie auch die Sitzhöhe. Die ideale Sitzposition haben Sie, wenn Sie bei leicht durchgestrecktem Bein mit der Ferse gerade die Pedale berühren können.
9. Überprüfen Sie Federgabel und Dämpfer auf Schäden. Dafür einfach das Vorder- und Hinterrad bei angezogener Bremse kurz belasten und dabei das gleichmäßige Ein- und Ausfedern prüfen.
10. Rutscht der Fuß beim Treten weg, sind die Gummipedale wahrscheinlich abgenutzt und sollten  ausgetauscht werden. Knackt die Pedale beim Treten, sind möglicherweise die Tretlagerwelle, die Kurbeln oder das Lager der Pedale beschädigt. Dann unbedingt zum Mechaniker.

dass es im Inneren eines Blitzes 30.000 °C heiß wird?

Zumindest für wenige Mikrosekunden. Blitze sind elektrische Entladungen, die meistens zwischen unterschiedlich geladenen Wolken oder auch zwischen einer Wolke und der Erde entstehen. Bevor es zur Blitzentladung kommt, können zwischen Gewitterwolken und der Erde Spannungen von einigen 100 Millionen Volt auftreten.
Der Strom, der während einer Entladung fließt, erreicht kurzzeitig Rekordwerte von bis zu 200.000 Ampère. Zum Vergleich: eine Energiesparlampe  benötigt zwischen 0,05 und 0,1 Ampère.
Lassen sich Blitze also als Energiequelle nutzen? Wohl nicht: Blitze sind recht selten und lassen sich örtlich und zeitlich kaum vorhersagen. Zudem ist der Energiegehalt an der Einschlagstelle eher gering, denn sie sind einfach zu schnell vorbei: Die durchschnittliche Dauer eines Blitzes liegt bei 0,07 Sekunden.

Die durchschnittliche Dauer eines Blitzes liegt bei 0,07 Sekunden.

Faszinierendes Naturphänomen: Blitz