Archiv für den Monat: März 2016

Spritsparen beim Autofahren

Wer weniger Sprit verbraucht, schont die Umwelt und seinen Geldbeutel.
Hier ein paar Tipps für sparsames Fahren:

Kofferraum entrümpeln: Jedes Kilo mehr, das wir durch die Gegend fahren, erhöht den Spritverbrauch. 100 kg verbrauchen bis zu 0,7 Liter mehr Kraftstoff pro 100 km. Insbesondere Dachgepäck verschlechtert die Aerodynamik des Autos und belastet den Tank.

Frühzeitig hochschalten: Das Fahren im höchstmöglichen Gang spart bis zu 20 Prozent Benzin. In der Regel kann man schon bei Tempo 30 den dritten, bei 40 den vierten und bei Tempo 50 den fünften Gang einlegen. Niedertouriges Fahren reduziert zudem den Motorverschleiß.

Mit richtigem Druck fahren: Der Reifendruck sollte mindestens den Empfehlungen des Herstellers für das vollbeladene Fahrzeug bei Höchstgeschwindigkeit entsprechen. Mit dem richtigen Reifendruck können wir im Jahr bis zu 84 Euro einsparen und vermeiden ca. 140 kg CO2-Emissionen. Zudem fahren wir sicherer, da die Reifen besser auf der Fahrbahn haften.

Vorausschauend fahren: Jedes Anfahren und Beschleunigen verbraucht viel Benzin. Wer vorausschauend fährt, muss weniger häufig bremsen und spart Sprit.

Stromsparen im Auto: Heizung, Klimaanlage, Radio und Co. verbrauchen unnötig viel Strom und sollten daher nur bei Bedarf eingeschaltet werden. Elektrischer Strom wird  im Auto mit Hilfe des Motors erzeugt, und der verbrennt Benzin.

Motor aus: Ist absehbar, dass Sie mehr als 10 Sekunden stehen, zum Beispiel an einem geschlossenen Bahnübergang, sollten Sie den Motor abstellen.

Geringer Rollwiderstand: Achten Sie beim Neuwagenkauf oder bei der Anschaffung neuer Reifen auf Energie- bzw. Leichtlauf-Reifen. Diese sind beim Rollwiderstand deutlich optimiert und senken den Kraftstoffverbrauch.

Ansonsten gilt: Bilden Sie Fahrgemeinschaften und nutzen Sie das Auto so selten wie möglich. Insbesondere bei kurzen Strecken sollten wir lieber auf das Rad oder öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

Natürlich Eier färben

Das Färben von Eiern ist ein schöner Brauch und gehört zum Osterfest, wie das Verstecken und Suchen von Ostereiern. Auf natürliche Weise und damit frei von schädlichen Zusatzstoffen können Eier mit vielen Pflanzenarten oder Obst und Gemüse gefärbt werden. Zum Beispiel sorgt Rote Beete für ein schönes Rot, Heidelbeeren machen die Eier blau, Spinat färbt sie grün und Möhren zaubern ein schönes Gelb-Orange.
Dafür die jeweilige Zutat einfach klein raspeln, einen Sud kochen und die Eier je nach gewünschter Farbintensität für einige Zeit darin baden.
Die Eier sollten vor dem Färben immer gründlich mit Essigwasser gereinigt werden, damit sie die Farbe besser annehmen. Schöne Muster erhält man zusätzlich, indem man Farn oder Efeu mit einem Nylonstrumpf an den Eiern befestigt. Der Strumpf wird entfernt, sobald das Ei getrocknet ist.
Wer seine Ostereier in einem Eierkocher statt im Kochtopf zubereitet, spart bis zu 50 Prozent Energie.
Übrigens sollten Sie die Eierschalen nicht wegwerfen. Kalkliebende Pflanzen wie Schnittlauch, Lavendel, Geranien, Bohnen und Erbsen freuen sich, wenn Sie die Blumenerde mit diesem natürlichen Dünger versorgen. Dafür einfach die zerbröselten Eierschalen unter die Blumenerde mischen.

Bildquelle: M. Großmann  / pixelio.de

Energieeffiziente Fangtechnik

Hätten Sie gewusst, dass eine fleischfressende Pflanze die Energie von Regentropfen nutzt, um ihre Beute ins Maul zu katapultieren?

Die fleischfressende Nepenthes gracilis von der Insel Borneo nutzt gezielt die Energie von Regentropfen, um Insekten mithilfe eines Trampolin-Effekts zu fangen. Der funktioniert so:
Die Blätter der Pflanze haben die Form von Kannen, an deren Öffnungen sich Nektardrüsen befinden. Beim Versuch an den süßen Saft zu gelangen, werden die angelockten Insekten in einen Kelch mit Verdauungsflüssigkeit geschubst. Als Trampolin fungiert dabei eine Art Baldachin, der sich über die Kannenöffnung spannt.
Lange Zeit galt diese Abdeckung als Regenschutz. Doch Forscher der University of Bristol in England beobachteten, wie Insekten, die sich unter dem Baldachin niederlassen geradezu in die Falle katapultiert werden. Der Baldachin schwingt beim Aufprall eines Regentropfens also nicht etwa zufällig, sondern verpasst dem Insekt gezielt einen Schubs in die Kanne.
Neu für die Forscher ist die Tatsache, dass die Kannenpflanze bei ihrer Jagd eine externe Energiequelle nutzt. Während andere fleischfressende Pflanzen wie die Venusfliegenfalle für schnelle Bewegungen Kraft aufwenden muss, braucht die Nepenthes gracilis keine Energie, an ihre Beute zu gelangen.

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Bildquelle: Wikipedia, Author: Bauer et al.

Die Fotovoltaik-Paneele sind nur sieben Millimeter dick.

Effizienter Straßenbelag

Frankreich will in den nächsten fünf Jahren rund 1.000 Kilometer seiner Straßen mit Photovoltaik „pflastern“, kündigte kürzlich Umweltministerin Ségolène Royal an. Damit könnten fünf Millionen Franzosen – also etwa acht Prozent der Landesbevölkerung – mit Strom aus Sonnenenergie versorgt werden.
Bereits seit 2011 arbeitet das nationale Institut für Solarenergie mit dem Bauunternehmen Colas an der Entwicklung der Solarzellen-Technologie „Wattway“.
Obwohl die Photovoltaik-Paneele nur sieben Millimeter dick sind, sollen sie allen Witterungsverhältnissen und vor allem der hohen Belastung durch Lkws und Autos standhalten. Colas hat berechnet, dass die Straßen durchschnittlich nur etwa 10 Prozent der Tageszeit von Fahrzeugen befahren werden. Die restliche Zeit über könnten sie Strom erzeugen – vorausgesetzt die Sonne scheint. Die Solar-Module können ohne aufwendige Aufrissarbeiten direkt auf den Straßenbelag aufgetragen werden.
Laut Hersteller werden rund 20 Quadratmeter Solarfläche benötigt, um einen Single-Haushalt mit ausreichend Strom zu versorgen. Im Frühjahr diesen Jahres will Frankreich mit den ersten Tests beginnen. Wo begonnen wird und wie viel die Installationen kosten werden, ist noch nicht raus.

Bildquelle: Colas

Was versteht man eigentlich unter Upcycling?

Den Begriff „Recycling“ kennt jeder. Doch was genau versteht man unter Upcycling?
Auch bei dieser Form des Recyclings geht es vordergründig um die Vermeidung von Müll. Beim Upcycling werden vermeintlich nutzlose Gegenstände und Abfälle für die Herstellung neuer Produkte verwendet. Konkret heißt das: Der alte Fahrradreifen wird zur schicken Handtasche, der Airbag zum trendy Regenmantel oder das Ölfass zum neuen Designer-Couchtisch. Beim Upcycling sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Im Vergleich zum Recycling ist beim Upcycling bei der Herstellung neuer Produkte auch ein geringerer Energieaufwand nötig. Und da alte Materialien eine Aufwertung erfahren, geht auch keine Qualität verloren – ganz im Gegenteil.
Mittlerweile gibt es viele Online-Shops, die Upcycling-Handarbeiten anbieten. Wer selbst kreativ werden möchte, kann sich auf Trödelmärkten, in Kunstmuseen oder auf Internet-Seiten Inspiration holen.