Archiv für den Monat: Februar 2016

Duschen mit Köpfchen

Neben dem Heizen gehört die Trinkwassererwärmung zu den größten Energieverbrauchern im Haushalt. Dabei geht die größte Menge Wasser für die tägliche Körperpflege drauf, also beim Duschen oder Baden. Wer hier Wasser sparen will, verzichtet am besten gleich auf die volle Badewanne und stellt sich stattdessen unter die Dusche.
Zum Vergleich: Pro Vollbad verbrauchen wir etwa 120 bis 150 Liter Wasser, beim Duschen sind es rund 40 bis 60 Liter.

Doch auch beim Duschen lassen sich mit ein paar einfachen Tricks noch Wasser und Energie einsparen. So senkt ein moderner Sparduschkopf die Durchflussmenge des Wassers deutlich. Außerdem gilt die Devise: Nicht zu lange unter der Dusche stehen. Wer morgens statt sieben Minuten nur fünf Minuten duscht, kann aufs Jahr gerechnet viel Geld sparen.
Weiterer Tipp: Beim Einseifen können Sie die Dusche abstellen! Und vielleicht müssen Sie auch nicht jeden Tag duschen?

Nicht ohne das Pausenbrot

Ob in der Schule oder im Büro, auf Reisen oder beim Picknick: Ein leckerer Snack in der Pause macht satt und glücklich. Einen Beitrag für die Umwelt können wir leisten, wenn wir unser Essen in wiederverwertbaren Lunch-Boxen transportieren, statt sie in Frischhalte- oder Alufolie zu wickeln. Das schützt nicht nur druckempfindliche Lebensmittel wie die Banane, sondern vermeidet auch jede Menge Müll und zusätzliche CO2-Emissionen, die bei der Herstellung der Folien anfallen. Selbstverständlich ist auch die Herstellung von Frischhalteboxen nicht ganz ohne. Daher gilt: Je länger die Dose hält, desto besser auch ihre Umweltbilanz.
Tipp: Beim Kauf von Frischhaltedosen aus Kunststoff  immer darauf achten, dass sie keine  gesundheitsbedenklichen Weichmacher enthalten. Wer sicher gehen will, setzt auf andere Materialien, wie z. B. Edelstahl oder Glas.

Effiziente Temperaturreglung

Besitzer von Heizungsanlagen mit  antiquierten Heizkörperventilen sollten über einen Austausch derselben gegen moderne, programmierbare Thermostatventile nachdenken.
Das führt nicht nur zu Energieeinsparungen, sondern erhöht auch den Wohnkomfort: Die programmierbaren Thermostate regulieren die Temperatur nach Uhrzeit und Bedarf. Verlässt man morgens das Haus, fährt die Heizung herunter. Abends stellt der Regler die Temperatur automatisch wieder auf die Wunschtemperatur ein.
Viele moderne Thermostate verfügen außerdem über clevere Funktionen, wie beispielsweise einer automatischen Fenster-offen-Erkennung, die beim Öffnen eines  Fensters ein automatisches Schließen des Ventils bewirkt.
Der Austausch ist übrigens relativ unkompliziert und mit ein paar Handgriffen erledigt.

Klamotten fair teilen

Wir neigen dazu, Kleidungsstücke, die längst noch nicht  ausgetragen sind, auszurangieren. Dabei vergessen wir, dass die Textilproduktion immense Energie- und Wasserverbräuche verursacht. Hinzu kommt der CO2-Ausstoß, der laut Statistischem Bundesamt jährlich bei 200 Kilogramm pro Kopf für Kleidung und andere Textilien beträgt.
Gut erhaltene Kleidung gehört also nicht auf den Müll, sondern sollte wiederverwendet werden. Wer mag, kann sie auf dem Flohmarkt, im Secondhand-Shop oder über das Internet verkaufen. Wem das zu aufwendig ist, kann seine gute erhaltene Kleidung in die Altkleidersammlung geben. Die Klamotten werden dann als Secondhand-Ware weiterverkauft oder zu Putzlappen verarbeitet.
Achtung: Leider gibt es auch unter den Sammlern einige schwarze Schafe, die ihre Kleidung nicht gemeinnützig, sondern zu reinem Profit verkaufen.
Wer sicher sein will, dass er seine Kleidung einem guten Zweck stiftet, sollte sie an ein Sozialkaufhaus oder an eine Kleiderkammer spenden.
Infos gibt es zum Beispiel auf der Seite der Deutsche Kleiderstiftung.