Archiv für den Monat: Januar 2016

Kaffee für echte Helden

Unterwegs oder in der Mittagspause schnell einen „Kaffee to-go“ – der ist praktisch, schmeckt und macht wach. Leider verursacht Kaffee aus Einwegbechern eine katastrophale Umweltbilanz: Bei einer Lebensdauer von rund 15 Minuten werden in Deutschland stündlich 320.000 To-go-Becher vergeudet. Im Jahr macht das drei Milliarden Becher, die auf dem Müll landen. Zudem benötigt die Herstellung der Pappbecher eine große Menge kostbarer Ressourcen. Die Deutsche Umwelthilfe ruft daher in der Kampagne „Sei ein Becherheld“ Verbraucher dazu auf, ihren Kaffee in Mehrweg- bzw. Thermobecher einfüllen zu lassen. Die halten den Kaffee nicht nur länger warm, sondern schützen das Klima und vermeiden Müllberge.
Wir denken, das ist eine  gute Idee!

Es ist kalt geworden!

In Deutschland hat der Winter endlich Einzug gehalten. Nach den milden Temperaturen in der Weihnachtszeit sollte man jetzt wieder verstärkt auf sein Heizverhalten achten. Hier einige Tipps:
• Gluckernde Heizungen wärmen nicht richtig und sollten dringend entlüftet werden. Dafür mit einem Spezialschlüssel einfach das Ventil vorsichtig aufdrehen und Luft entweichen lassen bis Wasser kommt.
• Heizungen nie mit Möbeln oder schweren Gardinen zubauen, das verhindert die Zirkulation der Wärme im Raum.
• Damit in kalten Nächten die Wärme nicht nach draußen gelangt, sollten Rollos, Vorhänge und Jalousien geschlossen bleiben.
• Richtiges Lüften spart Energie: Die Fenster nie gekippt lassen, sondern kurz und kräftig stoßlüften!
• Eine voll aufgedrehte Heizung verbraucht unnötig viel Energie und belastet die Atemwege. Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Heizenergie.
• Unsere empfohlenen Richtwerte für Raumtemperaturen: Im Wohnbereich etwa 20 °C, in der Küche 18 bis 20 °C, im Bad 23 °C und im Schlafzimmer 16 bis 18 °C.

Neues Energielabel für Heizungen

Die meisten Heizungen in Deutschland sind eindeutig zu alt. Ihr Durchschnittsalter liegt bei 17,6 Jahren, über ein Drittel ist sogar älter als 20 Jahre. Doch alte Heizungen verbrauchen viel Energie und verursachen hohe Kosten. Ab dem 1. Januar werden Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind, daher schrittweise mit dem neuen Energieeffizienzlabel ausgestattet. Das neue Kennzeichen soll Verbraucher zum Austausch ineffizienter Heizungen anspornen und einen Anstoß zum Energiesparen geben.

Sicherlich ein guter Ansatz, abzuwarten bleibt, ob der Kunde tatsächlich reagiert und investiert. Aber wir sollten hier optimistisch sein, Geld auf der Bank bringt zurzeit nichts mehr ein!

Bildquelle: Viessmann