Archiv für den Monat: Dezember 2015

Eine Fußbodenheizung ist besonders energieeffizient

Kalte Füße im Winter mag niemand. Mit einer Fußbodenheizung bleiben unsere Füße kuschelig-warm. Nicht nur deshalb wird die Heizungsart immer beliebter, sie ist auch effizienter. Die Betriebskosten einer Fußbodenheizung sind geringer als bei herkömmlichen Heizungen.

Eine Fußbodenheizung kann im Vergleich niedriger eingestellt werden, weil wir an den Füßen besonders kälteempfindlich sind und die Temperatur daher anders wahrnehmen. Außerdem gibt eine Fußbodenheizung ihre Wärme großflächig ab, was zu einer gleichmäßigeren Temperaturverteilung im Raum führt. Auch das trägt zum positiven Effekt bei. Fazit: Durch die gleichmäßige Temperaturverteilung vom Boden her kann die Raumtemperatur um 2 °C niedriger sein, bei gleichem Wohlbefinden.

Auch Weihnachten nicht mit der Hand spülen!

Nach einem guten Weihnachtsessen muss natürlich auch abgespült werden. Hier gilt, wie übrigens im gesamten Jahr: Die Spülmaschine ist deutlich sparsamer als das Spülen von Hand! Besonders effizient arbeitet die Maschine, wenn sie voll beladen ist und das Geschirr nicht unter fließendem warmem Wasser vorgespült wurde. Dadurch wird unnötig Wasser und Energie verschwendet. Es reicht vor dem Einräumen grobe Speisereste im Mülleimer zu entsorgen.

Bildquelle: Bauknecht

 

Viele Lichter im Advent

Zu keiner Jahreszeit werden in Deutschland mehr Lichter angeknipst als im Advent: Rund 500 Millionen Kilowattstunden Strom verbrauchen wir aktuell für die Festtagsbeleuchtung unserer Häuser und Straßen. Der Großteil davon geht dabei nicht etwa für die öffentliche Festbeleuchtung drauf, sondern für die Lichterketten, Weihnachtssterne und Lämpchen in privaten Haushalten.
Zum Vergleich: In den fünf Wochen zwischen dem ersten Advent und den Heiligen Drei Königen verbraucht ein Durchschnittshaushalt um die 190 kWh für seinen weihnachtlichen Lichterschmuck. Das entspricht etwa der Hälfte des Stroms, den wir sonst im ganzen Jahr für die Beleuchtung verbrauchen.
Tipp: Fans opulenter Adventsbeleuchtung können bis zu 80 Prozent sparen, wenn sie zu LED-Lämpchen statt auf herkömmliche Lichter zurückgreifen.

Quelle: ifed

Der richtige Backofen

Zu keiner anderen Jahreszeit wird der Backofen öfter genutzt als im Winter. Mit unseren Spartipps – die man übrigens das ganze Jahr über nutzen sollte – lässt sich der Stromverbrauch reduzieren. Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen neuen Backofen zu kaufen, kann zusätzlich kräftig sparen: Wie bei allen anderen Haushaltsgeräten auch, sollte man beim Kauf immer auf die Energieeffizienzklasse achten. Bei Backöfen reicht die Klassifizierung seit Januar 2015 von A+++ (beste) bis D (schlechteste). Die besten Geräte auf dem Markt sind aktuell in Klasse A+ eingestuft.

Übrigens: Viele moderne Backöfen verfügen über eine Selbstreinigungsfunktion. Bei der Pyrolyse werden die Verschmutzungen im Backofeninneren verschwelt, so dass anschließend nur noch die Asche ausgewischt werden muss. Besonders praktisch: teilweise können sogar Aufnahmegitter und Bratroste mitgereinigt werden. Leider ist die Reinigung mit Stromverbrauch verbunden. Daher unsere Empfehlung: nur nutzen, wenn unbedingt nötig.

Mythos Schoko-Weihnachtsmann

Wer das Jahr über brav war, findet zum Nikolaus sicher auch einen Schoko-Weihnachtsmann in seinem frisch geputzten Stiefel.
Rund 150 Millionen Schokoladen-Weihnachtsmänner werden jedes Jahr in Deutschland hergestellt. Zwei Drittel davon bleiben bei uns, der Rest wird in die ganze Welt verschickt.
Im Gegensatz zur herkömmlichen Schokoladentafel ist die Herstellung der Schokoladen-Weihnachtsmänner ein ziemlich umfangreiches und zeitaufwendiges Unterfangen:
Zunächst wird die flüssige Schokolade in einen Hohlkörper gegossen. In einer Rotationsanlage wird die Figur gedreht und geschleudert, bis sich die Schokolade gleichmäßig in der Form verteilt hat. Zwischendurch muss die Schokomasse immer wieder abgekühlt werden. Rund 24 Stunden dauert es, bis schließlich der fertige Weihnachtsmann in seiner Verpackung glänzt.
Um den Zeitplan für das Weihnachtsgeschäft einzuhalten, beginnt die Herstellung der Schokomänner daher bei vielen Produzenten bereits im Mai. Also kurz nachdem der Osterhase vom Band gehoppelt ist.
Übrigens ist an dem Mythos, dass übriggebliebene Weihnachtsmänner wieder eingeschmolzen und zu Osterhasen recycelt werden, nichts dran. Rücktransport, Entpacken und Weiterverarbeitung wären mit zu hohen Kosten für die Hersteller verbunden und die Qualität der Schokolade würde leiden. Überzählige Schokomänner werden billiger verkauft und an soziale Einrichtungen verteilt.

Quelle: Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie e.V.

Bildquelle: Mondelez