Archiv für den Monat: September 2015

Ein gepflegter Geschirrspüler lebt länger

Im Laufe der Zeit sammeln sich im Innenraum des Geschirrspülers und an den Türdichtungen  allerlei Schmutz, Fett und Kalk an. Solche Rückstände mindern die Effizienz und das Spülergebnis. Wer seine Spülmaschine also regelmäßig reinigt, spart Geld und Strom.

Überprüfen Sie die Düsenöffnungen in den Sprüharmen. Verstopfte Sprüharme lassen sich unkompliziert abschrauben – vorher Bedienungsanleitung prüfen und unter dem Wasserhahn durchspülen. Auch die Sieb-Filter-Kombi sollte immer von Speiseresten befreit werden, damit das Sieb nicht verstopft und keine unangenehmen Gerüche entstehen.

Türdichtungen lassen sich problemlos mit einem feuchten Tuch abwischen. Kalkbelägen geht man am besten mit Zitronensäure oder Spülmaschinen-Entkalker an den Kragen: einfach zum Spülgang dazu geben. Schmutz und Fettreste kann man mithilfe von Maschinenreinigern entfernen.

Tipp: Wer ab und zu ein Intensivprogramm mit hohen Temperaturen durchlaufen lässt, reinigt den Innenraum von Rückständen. Heißes Wasser erhöht allerdings den Energieverbrauch.

Bildquelle: Bauknecht

Gepflegte Maschine, gepflegter Kaffee

Ältere Kaffeemaschine benötigen drei Viertel ihres Stroms für die Warmhaltefunktion und den Standby-Betrieb. Diesen überflüssigen Energieverbrauch können wir vermeiden, wenn wir das Gerät nach Gebrauch abschalten oder bei programmierbaren Maschinen eine möglichst kurze Ausschaltzeit wählen. Moderne energieeffiziente Modelle verfügen über eine Auto-off-Funktion und haben einen niedrigen Stand-by-Verbauch.

Damit die Kaffeemaschine lange lebt, sollte sie regelmäßig entkalkt werden. Dabei gilt, je härter der Wassergrad, desto häufiger ist eine Entkalkung erforderlich. Ein gutes Anzeichen dafür, dass es mal wieder soweit ist, ist wenn das Wasser eine sehr lange Durchlaufzeit benötigt und der unüberhörbare Geräuschpegel bei der Zubereitung.
Tipp: Bio-Kaffee wird auf besonders umweltverträgliche Weise hergestellt, denn der ökologische Landbau kommt ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel aus.

Frisch ist besser!

Oft stehen wir vor der Frage: Selber kochen oder lieber Tiefkühlpizza? Zugegeben, wenn es schnell gehen muss, sind Fertiggerichte und Tiefkühlkost recht praktisch.
Allerdings sind sie meistens nicht sehr gesund, schmecken oft nicht so gut und sind klimaschädlicher als Selbstgekochtes: Je mehr Verarbeitungsschritte ein Produkt benötigt  beispielsweise für den Transport und das Einfrieren desto mehr Energie verbraucht es. Tiefgekühlte Lebensmittel verursachen nämlich im Schnitt dreimal so viele Treibhausgase wie frische, unverarbeitete Produkte.
So können wir zum Beispiel mit Kartoffeln aus der Region als Alternative zu Tiefkühlpommes im Jahr bis zu 4,8 kg CO2 einsparen. Außerdem macht Kochen – vor allem in Gesellschaft – Spaß und wir wissen genau, was drin ist!

Quelle: oekom e.V. (Verein für ökologische Kommunikation)

Weg mit der Wegwerfmentalität

Egal ob alte Klamotten oder Geräte: Was nicht mehr passt oder kaputt ist, landet heute schnell im Müll.
Reparaturen sind aus der Mode gekommen. Sobald etwas nicht mehr ganz funktioniert oder einen Defekt hat, wird es ausgetauscht. Das ist bei älteren elektrischen Geräten, die viel Strom verbrauchen, auch sinnvoll. Bei vielen anderen Gegenständen kann sich eine Reparatur jedoch durchaus lohnen.

Leider haben die meisten von uns keinen Schimmer, wie das geht. Abhilfe schaffen die sogenannten Repair Cafes, von denen es auch in Deutschland immer mehr gibt. Hierbei handelt es sich um ehrenamtlich organisierte Treffen, auf denen Gegenstände wie Kleidung, Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und vieles mehr wieder in Stand gesetzt wird. Das notwendige Werkzeug und Material für unterschiedlichste Reparaturen ist vorhanden und Expertinnen und Experten aus den Bereichen Elektrik, Schneiderei, Tischlerei oder der Fahrradmechanik helfen bei den Reparaturen.
Auf diese Weise schonen wir die Umwelt, sparen Geld und lernen neue Menschen kennen.

Buch oder E-Book-Reader?

E-Books werden zwar immer beliebter, allerdings gibt es noch immer sehr viele Bücher-Nostalgiker, die auf die papierende Variante in den Händen und im Bücherregal nicht verzichten wollen.
Dabei ist ein E-Book-Reader vor allem für Vielleser nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlicher. Ab der Lesemenge von zehn Büchern im Jahr sparen wir mit der elektrischen Variante Energie, Papier und Treibhausgase.
Zum Vergleich: Die Herstellung von zehn Büchern mit 200 DIN-A5-Blättern aus Frischfaserpapier verursacht rund elf Kilogramm CO2. Bücher aus Recyclingpapier kommen auf neun Kilogramm. Die Herstellung und Nutzung eines E-Book-Readers liegt bei etwa acht Kilogramm CO2.
Für die gute Energiebilanz sorgt das stromsparende E-Ink-Display, das ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt und lediglich beim Umblättern Strom zieht. Die Akkus halten bis zu zwei Wochen. Zudem stellen die E-Ink-Displays den Text scharf und kontrastreich dar und ermöglichen somit eine hohe Lesequalität.
Wer neben Büchern auch noch Zeitungen auf seinem E-Book-Reader liest, kann einen besonders großen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Quelle: Öko-Institut e.V.