Archiv für den Monat: Februar 2015

Bewegungs- und Präsenzmelder: Praktisch und sparsam

Bewegungsmelder können die Kosten für die Beleuchtung um bis zu 25 Prozent senken, denn die Geräte sorgen dafür, dass sich Licht nur dann einschaltet, wenn es gebraucht wird. Hierfür  reagieren Infrarot-Sensoren auf Bewegungen und aktivieren die Beleuchtung. Das spart zudem die Suche nach dem Schalter und das Licht schaltet sich von ganz alleine wieder aus.

Bewegungsmelder sind leicht einzubauen und eignen sich besonders für Durchgangsräume wie den Hausflur oder Kellerräume. Auch im Außenbereich des Hauses sorgen sie für gute Sicht und halten ungebetene Gäste fern. Um Manipulationen zu verhindern, sollten Bewegungsmelder  allerdings ausschließlich von Innen bedienbar sein.

Eine andere Variante ist der Präsenzmelder. Der Unterschied zwischen Bewegungs- und Präsenzmelder liegt in der Empfindlichkeit der Sensoren. Präsenzmelder haben sensiblere Sensoren und registrieren auch die kleinsten Bewegungen. Ein weiterer Unterschied ist die Lichtmessung. Ein Bewegungsmelder misst die Helligkeit einmalig. Das Licht schaltet sich bei jeder Bewegung an,  auch dann, wenn das Tageslicht ausreichen würde. Präsenzmelder messen dagegen permanent die Helligkeit und gleichen die Lichtverhältnisse immer wieder an.

Bildquelle: Theben AG

 

Beschichtung und Edelgase sorgen für gute Abdichtung.

Weniger Energieverlust durch Wärmeschutzglas

Alte und undichte Fenster sorgen im Winter für ungemütliche Kälte und steigende Heizkosten. So geben ältere Fenster durchschnittlich 3 bis 5 Mal mehr Wärme ab als moderne Wärmeschutzverglasungen. Bei letzteren sorgen hauchdünne Edelmetallschichten im Inneren der Scheiben und Edelgase (meist Argon) in den Zwischenräumen für eine gute Dämmwirkung.

Wer sich für neue Fenster interessiert, sollte auf den Wärmeschutzkoeffizienten (U-Wert) achten. Der gibt den Energieverlust für das gesamte Fenster an also nicht nur für das Glas, sondern auch für den Rahmen und Randverbund! Je niedriger der U-Wert, desto besser. Für Neubauten und Sanierungen schreibt die Energieeinsparverordnung EnEV einen U-Wert von mindestens 1,3 W/m2K vor. Dieser Wert ist mit einer Zweifachverglasung zu erreichen.
Dreifachverglaste Fenster sind zwar etwas teurer, aber noch wärmeeffizienter. Hier können U-Werte von 0,5 W/m2K erzielt werden.
Ein Fensteraustausch aus energetischen Gründen ist leider mit relativ hohen Kosten und langen Amortisationszeiten verbunden. Deshalb sollte die Entscheidung wohl überlegt sein!

Die KfW Bank fördert solche Sanierungsarbeiten.

China und USA: Anführer der Weltrangliste!

Die größten Stromverbraucher der Welt

Viele Jahre standen die Vereinigten Staaten an der Spitze der weltweit größten Stromverbraucher. 2009 verdrängte China die USA erstmals auf den zweiten Rang.

Die Volksrepublik verbrauchte im Jahr 2013 rund 5322 Terawattstunden  Strom (1 TWh = 1 Mrd. kWh), die USA rund 3886 TWh. Den dritten Platz belegt Russland mit 1038 TWh. Deutschland (583 TWh) landet nach Japan (860 TWh) und Indien (699 TWh) auf dem sechsten Platz der weltweit größten Stromverbraucher.

Quelle: Statista