Archiv für den Monat: Dezember 2014

Energieeffizient ins neue Jahr rutschen!

So gelingt die Silvesterparty

Der Jahreswechsel sollte gebührend gefeiert werden. Hier ein paar Partytipps, die die Umwelt und den Geldbeutel schonen:

  • Verzichten Sie auf Einweggeschirr. Leihen Sie sich Teller und Besteck bei Freunden und Nachbarn aus. Vergessen Sie dabei nicht, die Nachbarn gleich mit einzuladen.
  • Die Spülmaschine verbraucht übrigens weniger Strom und Wasser als das Abwaschen mit der Hand.
  • Reicht der Platz im Kühlschrank nicht für die vielen Getränke aus, dann ab damit in die Badewanne. Diese vorher mit kaltem Wasser und Eiswürfeln füllen.
  •  Am Tisch bleibt der Sekt in Tonkübeln oder Styroporhüllen länger kalt.
  • Für die richtige Party-Beleuchtung sorgen farbige LED Lichterketten und Lampions. Teelichter erzeugen warmes Licht und schummrige Stimmung. Aber bitte nur dort aufstellen, wo sie sicher stehen.
  • Regen Sie ihre Gäste schon in der Einladung zur Bildung von Fahrgemeinschaften an und geben Sie Infos zu den Anfahrtswegen mit Bus und Bahn.
  • Schöne und große Feuerwerke lassen sich sehr gut an öffentlichen Plätzen genießen. Das ist sicherer und sparsamer als die Knallerei vor der Haustür.
  • Trinken, Trinken, Trinken, und zwar viel Wasser zwischendurch. So spart man sich den Kater an Neujahr!
Zu Weihnachten steigt der Strombedarf in der Regel.

Die „Weihnachtsgans-Spitze“

Vor allem an Weihnachten lässt sich ein überdurchschnittlicher Stromverbrauch in Deutschland nachweisen. Laut BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hängt dies u.a. mit der „Weihnachtsgans-Spitze“ zusammen.
So steigt am ersten Weihnachtstag der durchschnittliche Stromverbrauch pro Haushalt um rund ein Drittel, von neun auf 12 Kilowattstunden (kWh). Wenn man dies auf 40 Millionen deutsche Haushalte hochrechnet, entspricht das einem Verbrauchszuwachs von 120 Mio. kWh. Mit dieser Energie könnten ein Jahr lang 34.000 Haushalte (mit jeweils drei Personen) versorgt werden. Zum Beispiel trägt die dauerhafte Weihnachtsbeleuchtung  ihren Teil zu einem höheren Strombedarf bei.

Durch kleine Maßnahmen lässt sich der Mehrbedarf zumindest teilweise kompensieren, ohne das die Weihnachtsstimmung leidet. So sollte bei der Weihnachtsbeleuchtung der Stand-By Betrieb vermieden werden. Günstig sind hier außerdem Zeitschaltuhren, und wer statt des normalen Lichtschlauchs mit einer LED-Lichterkette dekoriert, verbraucht bis zu 80 Prozent weniger Strom. Außerdem sollte man beim Backen und Kochen auf den Verbrauch achten. So empfiehlt es sich beim Kochen immer einen Deckel zu verwenden.

Weitere Spartipps gibt es hier! 

Lichterketten sorgen für mehr Weihnachtsstimmung

Mehr Freude am Lichterglanz

Jedes Jahr zur Adventszeit erstrahlen Häuser und Wohnungen im hellen Lichterglanz. Für noch mehr Freude an der Beleuchtung, hier ein paar Sicherheits- und Spartipps:

•    Prüfsiegel wie das GS-Zeichen garantieren, dass die Lichtdekorationen den europäischen Sicherheitsanforderungen standhalten. Lichtdekoration für den Außenbereich sollten zusätzlich noch das Kennzeichen IP 44 enthalten.

•    Die Lichtdekoration aus den Vorjahren unbedingt auf Beschädigungen prüfen und defekte Lämpchen austauschen, sonst besteht ernsthafte Brandgefahr. Achten Sie dabei auf die zugelassene Wattstärke, so verhindern Sie Überhitzung.

•    LED-Lichterketten sind die energiesparendste Variante der Weihnachtsbeleuchtung. Zudem heizen sich LED-Lampen nicht so sehr auf und können gefahrlos auch in der Nähe von leicht entzündlichen Materialien verwendet werden.

Weitere Informationen zum Thema bietet die Initiative ELEKTRO+ unter www.elektro-plus.com.

Bildquelle: Fotolia_Jola58

Beim Lueften darauf achten, dass die Heizung ausgeschaltet ist

Richtig Lüften im Winter

Verbrauchte Luft und eine zu hohe Feuchtigkeit in Räumen verringern unsere Leistungsfähigkeit und können die Gesundheit gefährden. Besonders im Winter, wenn viel geheizt aber nicht genug gelüftet wird, kann eine hohe Luftfeuchtigkeit die Bildung von Schimmel fördern.

Worauf man achten sollte:

• Regelmäßig Lüften! In Räumen, in denen sich besonders viel Feuchtigkeit bildet, wie in Küche und Bad sollte unmittelbar nach der Nutzung intensiv gelüftet werden.
• Dauerlüften bei gekippten Fenstern sollte vermieden werden. Es wird Heizenergie verschwendet!
• Während des Lüftens sollten die Heizkörperthermostate geschlossen sein!
• Tipp: Wohnungslüftungsanlagen mit oder ohne Wärmerückgewinnung sorgen auch bei geschlossenen Fenstern für eine gute Luftqualität und die Abführung von Feuchtigkeit.  Geräte mit Wärmerückgewinnung gewinnen um die 90 Prozent der Wärme aus der verbrauchten Luft zurück und übertragen diese auf die Zuluft.