Archiv für den Monat: Oktober 2014

Wasserbetten versprechen einen besonders tiefen Schlaf.

Energiesparen beim Wasserbett

Wasserbetten werden einige positive Eigenschaften zugeschrieben: Sie entlasten den Rücken, begünstigen einen tieferen Schlaf, eignen sich für Allergiker und haben sogar einen Anti-Aging-Effekt. Leider haben die Betten auch einen großen Nachteil: Sie übersteigen die Kosten einer herkömmlichen Matratze bei Weitem – sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt. Zwar gibt es für beheizte Wasserbetten mittlerweile hochmoderne, energiesparende Technologien; dennoch, die Wärme konstant auf durchschnittlich 28 Grad zu halten, erfordert eine Menge Strom. Wer also Geld und Energie sparen will, sollte auf das Wasserbett verzichten. Für alle anderen gilt:

  • Die meisten Wasserbetten sind mit einer integrierten Heizung ausgestattet, deren Stromverbrauch zwischen 100 und etwa 750 kWh pro Jahr liegen kann. Vor der Anschaffung also unbedingt viele Informationen einholen und auf Details achten.
  • Umso größer das Bett, umso mehr Energie benötigt es in der Regel.
  • Der Stromverbrauch wächst mit der Heiztemperatur.
  • Je höher die Differenz zwischen der Raumtemperatur und dem Wasserbett ist, desto mehr muss es heizen. Eine wärmeisolierende Überdecke auf dem Bett hilft beim Sparen. Tipp: Die Überdecke sollte atmungsaktiv sein, damit sich kein Schimmel bildet
  • Achten Sie auf eine gute Wärmeisolation, außerdem sollte das Bett auf einem geschlossenen und zum Boden hin gedämmten Sockel stehen.
  • Bei kurzer Abwesenheit (unter 14 Tagen) sollte die Heizung des Wasserbettes nicht ganz ausgeschaltet werden. Das erneute Aufwärmen verbraucht mehr Energie als ein konstanter Temperaturlevel.

 

Der neue energieffiziente Fernseher ist dreimal so groß wie das alte Geraet. Auch das verbraucht viel Strom.

Was versteht man unter dem Rebound-Effekt?

Der neue LED-Fernseher ist energiesparsam – und dreimal so groß wie die alte Röhre. Das Licht braucht nicht ständig ausgeschaltet werden, denn man hat ja jetzt moderne LED-Leuchten. Das neue Auto verbraucht so wenig, da kann man ruhig schneller fahren. Energieeffizienz-Maßnahmen, die teilweise oder ganz durch Mehrkonsum zunichte gemacht werden, unterliegen dem sogenannten „Rebound-Effekt“ (Rückpralleffekt).
Man unterscheidet zwei Typen: Der direkte Rebound stellt sich ein, wenn der Umgang mit energieeffizienten Produkten und Dienstleistungen großzügiger als vorher ausfällt, wie beim Licht. Beim indirekten Rebound, der häufiger vorkommt, werden die durch Energieeffizienz eingesparten Kosten an anderer Stelle wieder ausgegeben, etwa für die Anschaffung eines größeren Kühlschranks oder eines zweiten Fernsehers. In manchen Fällen führen Energieeffizienzmaßnahmen sogar dazu, dass am Ende unterm Strich noch mehr Energie verbraucht wird als zuvor (Backfire-Effekt).
Fazit: Beachten Sie unbedingt diese Effekte und handeln energieeffizient!

Die Beleuchtung im Becken gehört zu den größten Stromverbrauchern.

Mehr Effizienz im Aquarium (Teil 2): Beleuchtung

Aquarien können – je nach Größe und Anzahl – einen erheblichen Anteil an den Stromkosten verursachen. In der Regel gilt: Ein großes Becken benötigt auch mehr Strom als ein kleines.
Hauptverbraucher sind Heizung, Beleuchtung und Filterpumpen.

Die Beleuchtung zählt zu den Top 3 Stromverbrauchern im Aquarium. Auch hier sind Einsparungen möglich:

  • Den Stromverbrauch kann man über die Einschaltdauer beeinflussen. Permanentes Licht ist unnötig und fördert das Algenwachstum. Je nach Aquarium sollte man sich über die Mindestbeleuchtungszeit informieren.
  • Eine Schaltzeituhr hilft bei der Regulierung der Beleuchtung und Beheizung.
  • Einen Teil der Abwärme der Beleuchtung wirkt direkt auf das Wasser. Das spart ein wenig beim Heizen.
  • Bei der Lampenwahl muss man sich nach dem Aquariumtyp und der geforderten Lichtintensität richten. Für Süß- und Meerwasseraquarien gibt es mittlerweile spezielle und bezahlbare LED-Beleuchtungen, die gegenüber Leuchtstoffröhren bis zu zwei Drittel an Strom sparen.
  • Stromsparen lässt sich durch den Einsatz von elektronischen Vorschaltgeräten, die die üblichen Drosseln und Starter ersetzen und dabei weniger Energie benötigen: Der Wärmeverlust sinkt und die Lebensdauer der Lampen erhöht sich.
  • Reflektoren erhöhen die Lichtausbeute.

Natürlich sollten Energieeinsparungen nicht die biologischen Lebensverhältnisse im Aquarium
verschlechtern!

Wer das Becken isoliert, kann Strom sparen

Mehr Effizienz im Aquarium (Teil 1): Beheizung

Fische sind sicherlich ein schönes, aber manchmal auch teures Hobby. Die Kosten der Aquaristik hängen nicht nur davon ab, ob man sich Goldfische oder tropische Zierfische hält.
Aquarien können – je nach Größe und Anzahl – einen erheblichen Anteil an den Stromkosten verursachen.

In der Regel gilt: Ein großes Becken benötigt auch mehr Strom als ein kleines.
Hauptverbraucher sind Heizung, Beleuchtung und Filterpumpen. Während sich beim Heizen und Beleuchten der Energiebedarf mit einigen Tricks drosseln lässt, kann man bei der Filterpumpe nur indirekt Energie sparen, indem man energieeffiziente Geräte mit kleiner Leistung nutzt. Zudem tragen Pumpen, die unter Wasser zum Einsatz kommen, zur Erwärmung des Beckens bei und entlasten so ein wenig die Heizung.

Die Beheizung eines Aquariums benötigt viel Strom, da sie permanent für eine gleichmäßige Wassertemperatur sorgt. Um hier zu sparen, gilt:

  • Das Aquarium nur so weit aufheizen wie notwendig.
  • Die Beckengröße bestimmt die Menge des Wassers, das erwärmt und immer wieder ausgetauscht werden muss.
  • Die Heizung gleicht den Temperaturunterschied zwischen dem Wasser und der Umgebungsluft aus. Die Wassertemperatur eines Aquariums liegt in der Regel zwischen 22 – 28 C°, hohe Temperaturunterschiede bedeuten einen höheren Stromverbrauch.
  • Die Haltung und Zucht von tropischen Fischen und Pflanzen erfordert auch tropische Temperaturen.
  • Wasserverdunstung hat einen hohen Anteil am Wärmeverlust, offene Becken verbrauchen  also mehr Energie als geschlossene.
  • Wärmeverluste an den Scheiben kann man reduzieren, indem man Seiten, die nicht einsehbar sind (Boden und Rückseite) mit Styroporplatten isoliert. Freistehende Aquarien verursachen entsprechend höhere Stromkosten.