Archiv für den Monat: September 2014

Autoteilen schont die Umwelt und den Geldbeutel

Carsharing: Flexibel unterwegs

Für Menschen, die das Auto nur selten nutzen oder eher kurze Strecken fahren, ist Carsharing eine günstige Alternative zum eigenen PKW. Vor allem in größeren Städten wird diese umweltentlastende Form der Mobilität immer beliebter. Mittlerweile gibt es über 110 Carsharing-Unternehmen, die ihre Geschäftstellen überall in Deutschland verteilt haben.
Die Autos sind über das gesamte Stadtgebiet verstreut oder lassen sich an bestimmten Stationen stunden-, tages- oder wochenweise ausleihen. Meistens kann man das Fahrzeug an seinem Ziel einfach wieder abstellen. Carsharing-Nutzer können das Auto bequem per Internet, Telefon oder Smartphone buchen.

Wie teuer?
Die Preise der Anbieter sind unterschiedlich, was einen Vergleich schwer macht. Viele Unternehmen haben eine monatliche Grundgebühr und verlangen zunächst eine Aufnahmegebühr und eine Kaution. Cambio beispielweise hat eine Aufnahmegebühr von 30 Euro und eine Grundgebühr von mindestens 3 Euro im Monat. Als Mitglied von car2go hat man dagegen keine monatlichen Fixkosten. Das Unternehmen rechnet nach Minuten, Stunden oder Tagen ab. So kosten eine Minute 0, 29 Cent, eine Stunde 14,90 Euro und ein Tag 59 Euro.
Oftmals richtet sich die Höhe der Tarife aber auch nach der Wochen- und Tageszeit. Genaue Informationen findet man auf der Webseite des jeweiligen Unternehmens.
Eine Übersicht der Anbieter bietet der Bundesverband Carsharing.

Stromsparen beim Bügeln

Wurden zu Großmutters Zeiten noch die Unterwäsche oder Handtücher geplättet, wird das Bügeleisen heute eher seltener geschwungen.
Wer genau wissen möchte, wie hoch der Stromverbrauch seines Bügeleisens ist, kann diesen leicht mit einem Energiemessgerät ermitteln. In der Regel kann man von einem Verbrauch von ungefähr 1kW pro Stunde ausgehen. Damit kommt man bei dem derzeitig durchschnittlichen Strompreis auf etwa 27 Cent für eine Stunde bügeln.
Letztendlich hängt der Stromverbrauch aber vom persönlichen Bügelverhalten ab. Wer viel und gründlich bügelt, verbraucht natürlich mehr als schnelle Bügler oder Mitmenschen, denen Knitterfalten nichts ausmachen.

Strom und Zeit lassen sich folgendermaßen sparen:

  • Das Bügelbrett mit Alufolie bespannen und mit einem Tuch abdecken. Das reflektiert die Hitze und auf diese Weise wird die Wäsche gleich von unten mitgebügelt.
  • Kleidung vorsortieren: Zuerst empfindliche Textilien bei schwacher Hitze bügeln, erst anschließend die Wäsche, die hohe Temperaturen benötigt. Das spart das Auf und Ab bei der Temperaturreglung.
  • Wäsche vorm Bügeln nicht ganz trocknen. Trockene Textilien benötigt wesentlich mehr Zeit und Energie als bügelfeuchte Wäsche.
  • Bei Bügelpausen das Gerät abschalten.
  • Den Wäscheberg in einem Rutsch zu bügeln ist energiesparender, als sich jeden Morgen ein einzelnes Hemd oder die Bluse vorzunehmen.
  • Das Bügeleisen ruhig einige Minuten vorher abschalten und die Restwärme nutzen.
  • Das Bügeleisen sollte regelmäßig gereinigt bzw. entkalkt werden damit die Düsen nicht verstopfen und es einwandfrei arbeiten kann. Das verhindert beim  Dampfbügeln auch hässliche Flecken.

 

Mit einer kWh lassen sich 130 Brotscheiben toasten.

Was kann man mit einer kWh Strom alles machen?

Der Stromverbrauch wird in Kilowattstunden (kWh) erfasst und abgerechnet. Aber was lässt mit einer kWh alles anstellen? Hier ein paar Inspirationen:

  • 17 Stunden das Licht einer Glühlampe (60 Watt) nutzen
  • 91 Stunden das Licht einer Energiesparlampe (11 Watt) nutzen
  • 70 Tassen Kaffee kochen
  • etwa 130 Scheiben Brot toasten
  • ein Mittagessen für vier Personen auf dem Elektroherd zaubern
  • sich eine Stunde lang mit einem 1.000 Watt-Föhn die Haare frisieren
  • eine Ladung Wäsche bei 60 Grad waschen
  • einen Kuchen backen
  • sich rund 2.500 Mal rasieren
  • rund eine halbe Stunde mit einem Dampfbügeleisen bügeln
  • ein Mal den Geschirrspüler anwerfen
  • fünf Stunden mit einem 107 cm-Plasma-TV fernsehen
  • ältere Elektrogeräte eines Vier-Personen-Haushalts 14 Stunden im Stand-by-Modus halten
  • eine gute Stunde mit einem 1.000-Watt-Staubsauger saugen (viermal eine Vier-Zimmer-Wohnung)
Energieeffizient Auto fahren schont den Geldbeutel und die Umwelt

Sparen beim Fahren!

Wer clever Auto fährt, kann Sprit sparen und schont die Umwelt

1. Gewicht reduzieren. Alles was nicht gebraucht wird, sollte nicht durch die Gegend kutschiert werden. Entrümpeln Sie den Kofferraum und montieren Sie auch unbenutzte Dachträger und -boxen ab – dadurch sinkt der Windwiderstand.
2.  Frühzeitig schalten. Der Benzinverbrauch steigt mit hoher Drehzahl. Ab Tempo 30 sollte daher im dritten, ab 40 im vierten und ab 50 im fünften Gang gefahren werden. Sie befinden sich im richtigen Gang, wenn das Auto weder ruckelt noch laut ächzt.
3.  Reifendruck regelmäßig überprüfen. Die Reifen rollen leichter, wenn sie bis zu 0,2 Bar höher als empfohlen aufgepumpt sind (Den Wert finden Sie auf der Tankklappe oder B-Säule). Das spart bis zu 5 Prozent Sprit.
4.  Motor ausstellen. Bei längeren Wartezeiten, im Stau, an geschlossenen Bahnschranken oder bei roten Ampeln, das Auto ruhig ausstellen.
5.  Spritverbraucher minimieren. Sitzheizung, Gebläse, Radio und insbesondere die Klimaanlage erhöhen den Benzinverbrauch.
6.  Aufs Auto verzichten. Nutzen Sie für kurze Strecken das Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel oder gehen Sie zu Fuß. Das spart im Jahr bis zu 66 kg umweltschädliches Kohlendioxid und Sie tun was für Ihre Fitness.

Moderne Gefiergeraete sind mit einer Urlaubsfunktion ausgestattet.

Der Kühlschrank macht Urlaub

Fährt man für längere Zeit in den Urlaub (ab zwei Wochen), kann es sich lohnen den Kühlschrank  abzuschalten und abzutauen. Regelmäßiges Abtauen ist sowieso ratsam, denn eisfreie Geräte arbeiten sparsamer.
Eine bequeme und effiziente Lösung ist die Urlaubsfunktion bzw. Holiday-Schaltung, die moderne Geräte heute bieten. Damit wird der Kühlschrank bei längerer Abwesenheit einfach ebenfalls in den Urlaub geschickt. In diesem Zeitraum wird der Innenraum statt auf +5 bis +7 °C nur auf +15°C herunter gekühlt. Das spart nicht nur Energie, sondern beugt auch unangenehmen Gerüchen und Schimmelbildung vor, da der Kühlschrank nicht komplett ausgeschaltet wird. Wer eine Kühl-/Gefrierkombination zu Hause hat, sollte darauf achten, dass die beiden Bereiche unabhängig voneinander geregelt und betrieben werden können, rät die Initiative HAUSGERÄTE+ in Berlin. So kann während des Urlaubs der Kühlbereich auf Energiesparmodus geschaltet werden, ohne dass die Temperatur im Gefrierfach ebenfalls ansteigt.

Bildquelle: Siemens

Mehr sparen beim Klimatisieren

Das Verschatten von Räumen durch Markisen und Jalousien hält Wärme draußen.
Wem das allerdings nicht ausreicht, und wer über den Kauf einer Klimaanlage nachdenkt, sollte sich ein sparsames Gerät mit hoher Effizienzklasse zulegen.

Ein Blick auf das EU-Energielabel informiert über die Effizienzklasse, die Kühlleistung, den Stromverbrauch und über die Lärmentwicklung. Mittlerweile gehören die meisten Geräte, die im Handel angeboten werden, der Effizienzklasse A an. Das hört sich zwar erstmal gut an, doch A-Geräte haben einen vergleichweise hohen Stromverbrauch. Die effizientesten Klimaanlagen, die sogenannten Splitgeräte, sind in der A+++-Klasse erhältlich.

Bildquelle: STIEBEL ELTRON