Archiv für den Monat: August 2014

Klimaanlage: Split oder Mono?

Ein Klimagerät transportiert die Wärmeenergie von drinnen nach draußen. Das funktioniert auf zwei Wegen: Bei den zweiteiligen Splitgeräten befindet die kühlende Fläche im Innengerät, das sich im Wohnraum befindet. Das Außengerät, das man zum Beispiel auf den Balkon stellen oder an die Fassade montieren kann, beherbergt eine wärmeableitende Fläche. Innen- und Außengerät sind hier durch flexible Rohrleitungen verbunden.
Bei den energieintensiveren Monoblockgeräten stecken die kühlende und wärmende Fläche dagegen im selben Gehäuse. Die Wärme wird hier über einen dicken Schlau durch das Fenster nach draußen abtransportiert.
Fazit: Splitgeräte sind deutlich sparsamer als Kompaktgeräte. Außerdem kühlen sie die Räume schneller und geräuschärmer, sind allerdings auch in der Anschaffung teurer und erfordern einen Wanddurchbruch.

Bildquelle: Stiebel Eltron 

Neue Kaffeemaschinen werden mit einer Stromspar-Funktion ausgestattet.

Kein kalter Kaffee!

Wir lieben Kaffee: In 80 Prozent der deutschen Haushalte steht eine strombetriebene Kaffee- oder Espressomaschine. Ab 1. Januar 2015 soll Kaffeekochen noch effizienter werden. Alle neuen Automaten fürs Zuhause werden ab diesem Zeitpunkt mit einem  Stromspar-Mechanismus ausgestattet. Der beendet das Warmhalten des Getränkes  automatisch nach 5 bis maximal 40 Minuten. Das soll bis zu 10 Euro im Jahr einsparen.
Bis die neuen Kaffeeautomaten mit Stromspar-Funktion verpflichtend werden,
kann man Stromkosten senken, indem man die Heizplatte der Kaffeemaschine nach dem Brühen ausschaltet und den Muntermacher stattdessen in eine Thermoskanne füllt. Das schont auch das Aroma. Auch regelmäßiges Entkalken bewahrt den Kaffeegeschmack und hilft beim Stromsparen.

Energiesparen beim Wäschetrocknen

Wer seine Wäsche an der frischen Luft trocknet, spart am meisten Strom. Diese Methode bietet sich insbesondere im Sommer an. Auf dem Balkon oder im Garten trocknet die Wäsche schnell und duftet herrlich frisch, denn UV-Licht wirkt desinfizierend und killt Geruchsbakterien. Wer keine Möglichkeit hat, die Wäsche im Freien auf die Leine zu hängen, dem hilft ein elektrischer Wäschetrockner. Besonders stromsparend arbeiten dabei Wärmepumpentrockner, ein Teil der erzeugten Abwärme wird fürs nächste Trocknen genutzt. Die Geräte sparen somit kräftig Energie!

Noch einige Tipps:

Der Energieverbrauch beim Trocknen hängt letztlich auch von der richtigen Programmwahl und der Nutzung ab. Wer aktiv zur Energieeffizienz beitragen möchte, sollte die Wäsche bei mindestens 1.200 Umdrehungen pro Minute in der Waschmaschine schleudern, um die Restfeuchte so gering wie möglich zu halten. Wichtig: die regelmäßige Reinigung von Flusensieb und Kondensator beim Trockner. Manche Modelle verfügen über einen selbstreinigenden Kondensator, der dafür sorgt, dass abgelagerte Flusen sofort beseitigt werden und die Energieeffizienz nicht beeinträchtigt wird. Moderne Geräte schalten sich automatisch ab, wenn sie fertig sind – anders als veraltete Wäschetrockner, die nach Ende des Trocknungsgangs im Standby-Modus bleiben und Energie verschwenden.

Bildquelle: Siemens

Sommerzeit ist Grillzeit

Kein Sommer ohne leckeres Barbecue. Die Zubereitung von Fleisch und Gemüse auf Holzkohle ist unter deutschen Grillfans am beliebtesten, denn bei dieser Methode erhält das Grillgut sein typisch rauchiges Aroma. Leider verursacht diese Variante auch am meisten umweltschädliche CO2-Emissionen und gesundheitsschädliche Dämpfe; dann nämlich, wenn Fett und Flüssigkeit auf die Holzkohle tropfen.
Wesentlich klimafreundlicher und gesünder sind dagegen Gas- und Elektrogrills. Ein Gasgrill ist zwar in der Anschaffung deutlich teurer als ein Holzkohlegrill. Er ist aber auch viel schneller betriebsbereit, lässt sich besser regulieren und verursacht kaum Rauch. Das gilt auch für den Elektrogrill. Da die elektrischen Geräte meist klein und handlich sind, lassen sie sich auch problemlos in der Wohnung oder auf dem Balkon aufstellen. Hochwertiger Modelle mit Deckel verbrauchen grundsätzlich am wenigsten Stroms.
Auch auf das leckere Raucheraroma muss beim Gas- und Elektrogrill nicht mehr verzichtet werden: Räucherpellets, Smoking Chips oder Holzspäne, die in Alufolie gewickelt oder in die Räucherbox gefüllt auf den Grill gelegt werden, sorgen für den richtigen Geschmack.