Archiv für den Monat: Juli 2014

Ein Notebook verbraucht weniger Strom als der PC.

Einsparpotenziale im Homeoffice

Desktop, Netbook, Notebook, Tablet, Drucker, Scanner, Telefon, Anrufbeantworter, Router usw. Die Ausstattung des „Homeoffice“ wächst und wächst. Trotz der immer effizienteren Geräte steigt dadurch natürlich auch der Stromverbrauch an. Hier ein paar Spartipps:

• Achten Sie gleich bei der Anschaffung der Geräte auf den Energieverbrauch. So verbraucht ein Notebook in der Regel weniger als ein Desktop.
• Kombigeräte sparen Platz und Energie: Drucker, Kopierer, Scanner und Fax also in einem Gerät kaufen.
• Drehen Sie die Helligkeit Ihres Monitors etwas runter, das spart Strom.
• Knipsen Sie den Bildschirmschoner am besten gleich aus. Dieser verhindert nämlich, dass sich der PC in den sparsameren Ruhezustand versetzt.
• Schließen Sie alle EDV-Geräte an eine schaltbare Steckerleiste. Wenn Sie mit der Arbeit fertig sind, reicht ein Klick, um sie vom Netz zu trennen.
• Schalten Sie das Modem oder den Router über Nacht oder zumindest bei längerer Abwesenheit aus.
• Moderne Router können ihre Leistung herunterschrauben und bei geringer Aktivität in den Schlummermodus schalten. Erst wenn das W-LAN genutzt wird, fährt das Gerät seine Sendeleistung wieder hoch.

Mehr Beratung, mehr Effizienz!

Die Energieberatung gibt wertvolle Energiespartipps, deckt große Stromverbraucher im Haushalt auf, berät zu den Themen Sanierung, Heiztechnik oder erneuerbarer Energien und verrät, wo es welche Fördermittel gibt. Mieter, Vermieter oder Eigentümer haben dabei verschiedene Anlaufstellen:

•    Bundesweit bieten mehrere hundert Verbraucherzentralen telefonische oder persönliche Beratungsgespräche an. Dank der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium sind die Angebote der Verbraucherzentrale sehr günstig und für einkommensschwache Haushalte sogar kostenlos.
•    Über Fördermöglichkeiten, den Einsatz erneuerbarer Energien und den effizienten Umgang mit Energie geben Energie- und Klimaschutzagenturen umfangreiche Auskünfte. Die Agenturen verleihen zudem Strommessgeräte oder vermitteln Energieberater in der Umgebung.
•    Einkommensschwachen Haushalten bietet zum Beispiel der Caritasverband in Zusammenarbeit mit Energieagenturen viele kostenlose Beratungsmöglichkeiten an.
•    Auch Energieversorger unterstützen Verbraucher beim Thema Energieeffizienz und -einsparung. Nähere Informationen finden sich auf der entsprechenden Homepage. Für Kunden ist der Service meist kostenlos. Informieren  Sie sich bei Ihrem Versorger.

Weitere Informationen, zum Beispiel über Fördermittel, gibt es auf der Webseite www.ganz-einfach-energiesparen.de. Dort finden Interessierte auch eine Liste mit Energieagenturen.

Smart Strom sparen

Smartphones müssen – je nach Nutzverhalten – meist täglich aufgeladen werden. Braucht man sein Handy allerdings vor allem fürs Telefonieren und das Senden von SMS, können einige Funktionen justiert oder sogar ganz ausgeschaltet werden. Das spart Strom.

So verbrauchen Bildschirme, die auf der maximalen Helligkeitsstufe laufen, mit am meisten Strom. Schraubt man die Leuchtkraft des Displays etwas herunter, hält auch der Akku länger.

Oft nehmen wir das Smartphone nur in die Hand, um zu sehen, ob neue Nachrichten oder Anrufe eingegangen sind. In dem Fall lohnt es sich, die Abschaltdauer der Displaybeleuchtung (Dispaly-Timeout) möglichst kurz zu halten.

Ein großer Stromverbraucher ist der WLAN-Empfänger. Damit die Suche nach Funknetzwerken nicht unbemerkt den Akku leer saugt, sollte die Funktion außerhalb der Reichweite eines WLAN-Netzwerkes deaktiviert werden. Das gleiche gilt für Bluetooth und die GPS-Ortung, auch diese Funktionen sollte nur bei Bedarf angeschaltet werden.

Ebenfalls verkürzt häufiges An- und Ausschalten des Handys die Akkulaufzeit, den bei jedem Einschalten braucht das Gerät Strom, um sich in das jeweilige Mobilfunknetz einzubuchen.
Strom sparen lässt sich zudem, wenn man Spielereien wie die Tastentöne, animierte Hintergründe oder Handyspiele ausschaltet.

Jedes Lebensmittel hat seinen Platz

Mehr Ordnung im Kühlschrank hilft beim Stromsparen

Marmelade, Milch, Wurst: Oft wird der Einkauf wahllos in den Kühlschrank gestopft. Doch Lebensmittel bleiben länger frisch und aromatisch, wenn sie an den richtigen Platz geräumt werden. Immerhin betragen die Temperaturunterschiede im Kühlschrank um die 6 °C. Das systematische Einordnen hilft auch dabei, Strom zu sparen, denn das Kramen bei offener Gerätetür verbraucht unnötig Energie.

Im Kühlschrank gilt: Unten ist es kälter als oben. Das oberste Fach ist mit 8 bis 10 °C einer der wärmsten Orte und ideal für lang haltbare Lebensmittel, Marmelade oder zubereitete Speisen. Letztere sollten nur abgekühlt in den Kühlschrank kommen, auch das spart Strom. Zudem eignet sich die Gerätetür mit rund 8 °C für Lebensmittel, die es nicht allzu kalt brauchen, darunter Butter, Eier, Soßen oder Getränke.

Das mittlere Fach (5 °C) ist ideal für Milchprodukte wie Quark oder Pudding, angebrochene Lebensmittel, z.B. offene Dosen, aber auch für Aufschnitt wie Käse und Wurst.

Das untere Fach über dem Gemüsefach ist mit ca. 2 bis 3 °C der kühlste Ort im Kühlschrank. Hier lassen sich leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch und Fisch verstauen, die möglichst gut abgedeckt und separat von anderen Speisen untergebracht werden sollten.

Das Gemüsefach befindet sich zwar ganz unten, ist mit 8 bis 10 °C aber ein eher warmer Bereich und für Obst, Salat und Gemüse gedacht. Allerdings gibt es kälteempfindliche Obst- und Gemüsesorten, die nicht in den Kühlschrank gehören. Dazu gehören Südfrüchte wie Bananen, Ananas, Mango etc. und südländisches Gemüse wie Tomaten, Paprika oder Zucchini. Ihre optimale Aufbewahrungstemperatur liegt bei etwa 13 Grad. Einheimische Gemüsesorten wie Brokkoli oder Kohl können dagegen bedenkenlos im Kühlschrank verstaut werden.

Tipp: Äpfel und Tomaten sollten nicht mit anderen Obstsorten in Berührung kommen, da sie hohe Mengen an Ethylen freisetzen. Das gasförmige Pflanzenhormon lässt Obst und Gemüse schneller reifen bzw. verderben.

Mehr Infos finden Sie hier!

Bildquelle: Miele

 

Akkupflege verlängert die Lebensdauer.

So bleibt der Akku fit

Akkus in Smartphones, Digitalcameras oder Notebooks haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Neuere Modelle machen etwa 700 bis 1.000 Ladevorgänge mit, bevor ihre Kapazität auf unter 90 Prozent sinkt. Werden sie falsch gelagert oder aufgeladen, kann sich die Lebensdauer jedoch verkürzen.
Akkus sollten daher nie komplett entladen oder maximal aufgeladen werden. Optimal ist eine Ladekapazität zwischen 30 und 70 Prozent. Nach dem Ladevorgang ist es wichtig, den Akku vom Ladegerät zu trennen, das verhindert die vorzeitige Alterung und spart Strom.
Die Speichergeräte mögen zudem keine extremen Temperaturschwankungen. Deshalb das Smartphone und andere mobile Geräte nie direkt der Sonne ausliefern oder im heißen Auto liegen lassen. Auch bei extremen Minustemperaturen im Winter altern die Zellen schneller.

Was haben Wärmepumpe und Kühlschrank gemeinsam?

Wärmepumpen arbeiten energiesparender und umweltfreundlicher als konventionelle Heizungsanlagen, weil Sie einen Großteil Ihrer Energie aus der Umwelt gewinnen. Gespeicherte Sonnenwärme aus dem Erdreich oder der Außenluft  wird genutzt und zum Heizen oder für die Trinkwassererwärmung bereitgestellt.

Ein im Haushalt eingesetzter Kompressorkühlschrank entspricht in seiner Funktionalität dabei fast einer Wärmepumpe, er unterscheidet sich lediglich in der Nutzung. Während der Kühlschrank die Wärme aus seinem Innenraum abzieht und über einen Wärmetauscher auf seiner Rückseite wieder an die Raumluft abgibt, holt die Wärmepumpe die Wärme von außen nach innen. Beide Geräte arbeiten mit einem Kältemittel, das Wärme transportiert und dabei seinen Aggregatzustand verändert.

Wer mehr über Wärmepumpen wissen will, kann sich hierinformieren.