Archiv für den Monat: Juni 2014

Mit modernen Kühlscränken lässt sich viel Strom sparen

Kühlgeräte: A+++ ist am coolsten

Kühlgeräte sind durchschnittlich 14 Jahre in Betrieb: Da lohnt es sich besonders, auf einen niedrigen Energieverbrauch zu achten! Ein Gerät in Klasse A++ verbraucht rund 25 Prozent weniger Energie als ein A+-Gerät, von A+ zu A+++ beträgt die Einsparung sogar rund 50 Prozent! Die Betriebskosten halbieren sich damit!

Was man sonst noch beachten sollte:

• Platzieren Sie Kühl- und Gefriergeräte nie neben der Heizung, dem Backofen oder an einem sonnigen Platz. Je niedriger die Umgebungstemperatur, desto geringer ist der Stromverbrauch!

• Kaufen Sie ein Gerät, das Ihrem Bedarf entspricht. Ungenutzter Kühlraum verbraucht unnötig Energie.

• Lebensmittel sollten nur gut abgekühlt und gut verpackt bzw. abgedeckt im Kühlschrank verstaut werden. Eine Ausnahme gilt für Obst und Gemüse. Das sollte zur optimalen Feuchtigkeitszirkulation unverpackt eingelagert werden.

• Vermeiden Sie häufiges und längeres Öffnen der Gerätetür. Übersichtlich einsortierte Lebensmittel ersparen langes Suchen und sparen so Energie.

Mehr Informationen zum richtigen Einordnen von Lebensmitteln finden Sie hier.

Bildquelle: Liebherr

Verbrauchsspitzen in der Halbzeit

Ball, Bad, Bier – In der Halbzeit gehen die Lichter an

In Pausen von Fußballspielen schießen Strom- und  Wasserverbrauch in deutschen Haushalten schlagartig in die Höhe (siehe Grafik). Denn sobald der Schiri das Ende der ersten Spielzeit oder zur Verlängerung pfeift, stürmen Millionen Fußball-Fans zum Bier im Kühlschrank oder nutzen die Pause, um das Bad aufzusuchen. In diesem Moment springen in Millionen deutschen Badezimmern und Kühlschränken die Lichter an.

Fördermittel für Bau, Modernisierung und Co

Wer in die energetische Sanierung seiner Immobilie investieren will oder ein neues Haushaltsgerät benötigt, der kann heute mehr denn je von Förderprogrammen profitieren. Informieren kann man sich unter anderem bei der KfW-Bank. Die Förderbank unterstützt energetische Sanierungen mit zinsgünstigen Krediten und  Investitionszuschüssen. Beispielweise hat die KfW-Bank das Programm „Energieeffizient Sanieren“ im Angebot. Förderung gibt es auch für den Neubau: Mit dem Programm „Energieeffizient Bauen“ gewährt die KfW-Bank ein günstiges Darlehen. Sämtliche Förderprogramme finden Sie auf der Homepage der KfW.

Den Einsatz regenerativer Energien in Wohngebäuden unterstützt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Zuschüsse gibt es unter anderem für Solaranlagen und  Wärmepumpen.

Daneben haben auch Energieunternehmen, Bundesländer und Kommunen eigene Förderprogramme. Bezuschusst werden beispielsweise Energieberatungen, Investitionen in besonders energieeffiziente Heiztechnik und Haushaltgeräte sowie Elektro- und Gasfahrzeuge. Einen guten Überblick gewährt die Datenbank „foerderdata“, die über 6000 Fördermöglichkeiten für Unternehmen und Privatpersonen enthält und auf www.waerme-plus.de zu finden ist.

Informieren und Nachschauen lohnt sich in allen Fällen!

Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Energie lässt sich früh erlernen.

Energiesparen fängt schon bei den Kleinen an

Den verantwortungsvollen Umgang mit Energie und umweltfreundliches Verhalten kann man schon in jungen Jahren lernen. Im Kindergarten und daheim können die Themen kindgerecht und auf spielerische Weise aufgegriffen werden. Hier ein paar Ideen, wie Sie Energieeffizienz in den Alltag Ihrer Kinder integrieren:

Seien Sie Vorbild: Überlegen Sie, was Sie Ihrem Kind vorleben wollen und überprüfen Sie Ihr eigenes Verbrauchsverhalten.

Gehen Sie auf die Jagd: Mithilfe eines Strommessgerätes können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind den besonders hungrigen Geräten in der Wohnung auf die Schliche kommen.

Engagieren Sie kleine Küchenhelfer: Kinder helfen gerne beim Kochen. Dabei können Sie viel über das Thema Energiesparen im Haushalt und über die Saisonalität und Regionalität von Lebensmitteln lernen.

Gehen Sie in Wettbewerb: Energiesparen schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die Familienkasse. Das Familienmitglied, das sich die meiste Mühe beim Sparen gibt, hat eine kleine Belohnung verdient.

Ziehen Sie den Stecker: In manchen Kinderzimmern geht es munter zu. Fernseher, DVD-Player, Playstation und Co. gehören gerade bei größeren Kindern zur Grundausstattung. Damit die Geräte im Stand-by-Modus nicht unnötig Strom verbrauchen, lohnt sich die Anschaffung einer Steckdosenleiste. Mit einem Klick lassen sich alle Geräte komplett ausschalten.

Lassen Sie ein Licht aufgehen: Verwenden Sie im Kinderzimmer energiesparsame LED-Leuchten und gewöhnen Sie Ihren Kindern auch gleich an, Lampen auszuschalten, wenn sie den Raum für längere Zeit verlassen.

Das Handy nach dem Aufladen immer vom Netz nehmen.

Wie teuer ist eigentlich das Smartphone-Laden?

Telefonieren, Musik hören per MP3-Player, Apps aufrufen, Fotografieren und Internetsurfen: Wer sein Smartphone häufig nutzt, muss es auch täglich aufladen. Kein Wunder also, dass viele Verbraucher hohe Kosten für das Laden ihrer Geräte befürchten. So rechnen einer TNS-Emnid-Umfrage (September 2013) zufolge die meisten Deutschen mit mehr als 80 Euro im Jahr. Noch höhere Stromkosten werden beim Tablet-PC erwartet. Hier geht der Durchschnitt der Befragten von jährlich knapp 120 Euro nur fürs Aufladen aus.

Große Stromanbieter winken ab, die Sorgen seien unbegründet: Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass das tägliche Aufladen von Smartphones weniger als zwei Euro im Jahr kostet. Bei Tabletts sind es etwa vier Euro. Zahlen, die auch die Verbraucherzentrale bestätigt. Zum Vergleich: Ein zehn Jahre alter Kühlschrank kann es leicht auf 500 Kilowattstunden im Jahr bringen – das macht etwa 130 Euro.

Dennoch sollten Sie Smartphone und Co nach dem Laden immer samt Ladegerät vom Netz nehmen. Die Akkulader verbrauchen nämlich auch noch dann Strom, wenn keine Geräte mehr dranhängen.

Ein Eierkocher verbraucht weniger Energie als der Kochtopf.

Kleine Geräte – groß im Sparen!

Im Haushalt leisten kleine Geräte oft große Hilfe und arbeiten häufig energieeffizienter als Großgeräte. Welche Kleingeräte besonders effizient sind:

•    Mit einem Wasserkocher ist das Erhitzen von Wasser in der Regel günstiger als mit dem Elektroherd.

•    Für das Aufwärmen und Garen kleinerer Mengen von Essen (bis zu zwei Portionen) ist die Mikrowelle die günstige  Alternative. Bei der Zubereitung größerer Mahlzeiten arbeiten Herd oder Backofen sparsamer.

•    Zum Aufbacken von Brötchen sollten Sie, wenn möglich, einen Toaster oder einen Kleingrill verwenden. Geht schneller als im Backofen und ist effizienter.

•    Die Eier im Eierkocher zu garen verbraucht sehr viel weniger Strom als das Kochen im Topf.