Archiv für den Monat: Mai 2014

Energiesparen beim Rasenmähen

Die Grill- und Gartensaison ist eingeläutet. Spätestens jetzt wird es auch Zeit, über die Rasenpflege nachzudenken. Hier ein paar Tipps, was Sie beim Rasenmähen beachten sollten:

• Bevor Sie mit dem Mähen beginnen, sollten Sie den Rasen mit einer Harke von Ästen oder ähnlichem befreien. Der Rasen sollte außerdem trocken sein. Nur so können die Messer des Mähers ungehindert arbeiten.

• Nutzen Sie bei Rasenflächen unter 200 Quadratmetern einen Handrasenmäher. Der ist umweltfreundlich, spart Energie und Sie tun nebenbei noch was für Ihre Fitness. Handmäher liefern außerdem den saubersten Schnitt! Wenn es aber doch ein Elektromäher sein sollte, achten Sie beim Kauf unbedingt auf die Verbrauchswerte!

• Machen Sie ruhig Tempo beim Mähen! Umso schneller Sie arbeiten, umso weniger Energie verbrauchen Sie und umso mehr Zeit haben Sie zum Grillen.

• Größe und Schnittbreite des Mähers sollten zur Grasfläche passen. Eine große Rasenfläche ist mit einem großen Gerät und einer großen Schnittbreite schneller bewältigt.

• Selbstfahrende Rasenmäher verbrauchen Energie für den Fahrbetrieb. Prüfen Sie also, ob Sie ein solches Gerät tatsächlich benötigen, obwohl es sich sicherlich toll fahren lässt!

• Trimmen Sie Ihren Rasen regelmäßig. Zu lang gewachsene Grashalme lassen sich schwer schneiden und Sie brauchen mehr Energie und Zeit. Ein zu kurz geschnittener Rasen wird allerdings bei zu starker Sonneneinstrahlung schnell braun. Beim ersten Schnitt sind 4 Zentimetern optimal!

• Und zu guter Letzt noch ein Sicherheitstipp: Mit einem ausreichend langem Elektrokabel lässt sich der Rasen zügiger mähen. Doch Vorsicht: Das Kabel kann leicht unter den Mäher geraten.

Licht steuert das Wohlbefinden

LED-Leuchten: Stimmungsheber und Sparwunder

Bildquelle: Fotolia

Licht erleichtert nicht nur das Sehen, es hat auch einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. An sonnigen Tagen hebt sich unsere Laune automatisch, und wir fühlen uns aktiv und leistungsfähig. Kein Wunder, denn Licht unterstützt die Bildung des Glückshormons Serotonin. Leiden wir dagegen unter Lichtmangel, fühlen wir uns schnell müde, sind unkonzentriert und anfälliger für Depressionen.

Licht beeinflusst aber auch unsere innere Uhr, also unseren Tag-Nacht-Rhythmus. Dieser bestimmt, wann wir morgens aus den Federn kommen, wie leistungsfähig wir zu bestimmten Tageszeiten sind, und wann wir abends müde ins Bett fallen. Gesteuert wird der biologische Rhythmus im Wesentlichen von zwei Hormonen: Das mit zunehmender Dunkelheit freigesetzte Melatonin sorgt dafür, dass wir schläfrig werden. Im Gegensatz dazu hält uns das Stresshormon Cortisol tagsüber aktiv. Eine ausreichende Lichtdosis am Tag fördert aber auch die Ausschüttung von Melatonin in der Nacht und verhilft uns so zu einem erholsamen Schlaf.

Blau macht munter

Mit der entsprechenden Beleuchtung können wir unsere Leistungsfähigkeit und unser Wohlbefinden steigern. Das richtige Licht hilft uns tagsüber aktiv zu bleiben und abends zu entspannen. So stimuliert der hohe Blaulichtanteil im tageslichtähnlichen Licht die Zentren im Gehirn, die uns aktivieren und unsere Konzentration fördern. Daher eignen sich beispielsweise energieeffiziente LED-Lampen mit einem hohen Blaulichtanteil besonderes gut für den Arbeitsbereich.

Energieeffiziente Beleuchtungskonzepte

Innovative LED-Beleuchtungskonzepte arbeiten mit Tageslicht-, Zeit- und Anwesenheitssensoren. Je höher der Automatisierungsgrad der Beleuchtungsanlage ist, desto energieeffizienter ist sie. Im Vergleich zur herkömmlichen Beleuchtung können die Systeme bis zu 75 Prozent Energie einsparen. Die künstliche Beleuchtung arbeitet so, dass Lichtintensität, Farbtemperatur und Dynamik das natürliche Tageslicht simulieren. Die Veränderungen im Licht sind dabei so fließend, dass sie unbewusst wahrgenommen werden.

 

Eine Spülmaschine spart Zeit und Energie!

Blitzblankes Geschirr

Strahlende Gläser, sauberes Geschirr und mehr Ordnung in der Küche: Die Geschirrspülmaschine nimmt uns im Alltag nicht nur viel Arbeit ab und spart uns Zeit, wir verbrauchen auch deutlich weniger Energie und Wasser als beim Spülen mit der Hand.

Übrigens: Seit 1. Dezember 2013 gelten nach europäischer Ökodesign-Regelung verschärfte Mindestanforderungen. Nun müssen Waschmaschinen und Geschirrspüler mindestens die Energieeffizienzklassen A+, A++ und A+++ vorweisen. Geräte der Kategorien A bis D dürfen von den Herstellern nicht mehr an den Handel geliefert werden!

So arbeitet die Geschirrspülmaschine energieeffizient und umweltschonend:

• Vorspülen unter fließendem Wasser vermeiden. Einfach das gebrauchte Geschirr in die Spülmaschine stellen und die Gerätetür schließen, damit die Essensreste nicht antrocknen
• Die Geschirrspülmaschine wenn möglich immer nur voll beladen einschalten
• Reinigungsmittel sparsam verwenden, das schont die Umwelt

Bildquelle: Hausgeräte+/Miele

Mit niedriger Temperatur energieeffizient waschen

Waschen: Sparsame 20-Grad-Programme sind Pflicht!

Die Ökodesign-Regelung schreibt vor, dass neue Waschmaschinen mit einem 20-Grad-Programm ausgestattet sein müssen. Durch die abgesenkte Waschtemperatur lässt sich im Haushalt noch wesentlich effizienter waschen, da etwa 80 Prozent der Energie für die Wassererwärmung zu Buche schlagen. Das 20-Grad-Programm eignet sich für kurz getragene und nur leicht verschmutzte Wäsche.

Kaum zu glauben, aber das funktioniert: Durch die ausgefeilte Technik der neuen Geräte in Kombination mit einer verbesserten Zusammensetzung von Waschmitteln wird die Kleidung auch bei niedrigen Temperaturen wieder „energieeffizient“ aufgefrischt und dabei die Haushaltskasse geschont.

Bild: Hausgeräte+/Bosch

 

Spülmaschinen sparen Zeit und Energie.

Abwasch per Hand oder mit der Maschine?

Was ist günstiger, der Abwasch per Hand oder das Spülen in der Geschirrspülmaschine? Mit dem Online-Spülvergleich-Rechner auf forum-waschen.de lässt sich mit wenigen Mausklicks ganz genau nachrechnen, was das Spülen mit der Maschine und per Hand an Strom, Wasser und sogar an Arbeitszeit kostet! Wetten, dass das Spülen mit der Geschirrspülmaschine immer vorne liegt!

Hier geht es zum Spülvergleich!

Bildquelle: Hausgeräte+/AEG

 

 

 

 

Bis 2050 soll in Deutschland ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand erreicht werden.

Bandtacho nun auch für Wohngebäude!

Am 1. Mai 2014 trat die Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Ziel der Verordnung: Bis 2050 soll in Deutschland ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand erreicht werden. Was hat sich gegenüber der EnEV 2009 verändert? Was müssen Architekten, Planer, Bauherren, Mieter und Vermieter ab sofort beachten?

Neue Energieausweise für Wohngebäude enthalten nun den von den Hausgeräten bekannten Bandtacho. Die hier aufgeführten Klassen beziehen sich dabei auf den jährlichen flächenspezifischen Endenergiebedarf des Gebäudes. Die Klasseneinteilung beginnt mit A+ für besonders energiesparende Gebäude und endet bei H für wenig effiziente Gebäude. Die ermittelte Energieeffizienzklasse muss in Immobilienanzeigen oder bei Besichtigungen mitgeteilt werden. Bei Mieterwechsel oder beim Verkauf von Immobilien muss der Energieausweis zur Verfügung stehen, er kann damit ein Entscheidungsmerkmal für den Käufer sein.

 

Nullenergiehäuser sind nicht auf externe Quellen angewiesen.

Gibt es energieautarke Häuser?

Es gibt tatsächlich Häuser, die genauso viel Energie erzeugen, wie sie bzw. ihre Bewohner verbrauchen. Im Idealfall sind die Gebäude dann auch ganz autark, also die benötigte Energie wird zu 100 Prozent selbst erzeugt, ohne auf externe Quellen zurückgreifen zu müssen. Was in der Praxis aber sehr teuer wird, weil Strom- und Wärmespeicher notwendig sind.

Realistischer ist daher die Variante bei der dann in der Energiebilanz eine „Null“ erreicht wird, d.h. es werden Überschüsse ins öffentliche Stromnetz eingespeist und in Zeiten ohne eigene Erzeugung wird Strom vom Energieversorger bezogen. Der Wärmeverbrauch wird mit in die Gesamtbilanz einbezogen. Unter dem Strich steht dann auch hier – wenn alles gut funktioniert – eine ausgeglichene Bilanz. Man spricht von einem Nullenergiehaus. Übrigens werden Häuser, die (bilanziell) mehr erzeugen als sie verbrauchen, Plusenergiehäuser genannt.

 Bild: Shutterstock