Schlagwort-Archiv: Stromverbrauch

Spartipis fürs Licht

Spartipps fürs Licht

Wir haben ein paar Tipps, wie Sie das Beste aus Ihrer Beleuchtung herausholen können:

  1. Streichen Sie Ihre Wände und die Decken möglichst in hellen Farben. Sie reflektieren das Licht und Sie können Lampen mit geringerer Leistung aufstellen.
  2. Helle Lampenschirme verstärken die Beleuchtung. Reinigen Sie die Schirme regelmäßig mit einem feuchten Tuch, denn Staub mindert die Leuchtkraft. Achtung: Vorher die Lampe ausschalten!
  3. Überschätzen Sie das Einsparpotenzial von gedimmten Licht nicht. Ein Dimmer sorgt zwar für eine gemütliche Atmosphäre, senkt aber den Stromverbrauch nicht im gleichen Maße wie die Helligkeit.
  4. Schalten Sie das Licht aus, wenn Sie den Raum für längere Zeit verlassen.
  5. Wer zur Bequemlichkeit oder Vergesslichkeit neigt, sollte auf Bewegungsmelder zurückgreifen. Die Geräte eignen sich besonders für den Einsatz im Hausflur oder der Garage.
  6. Für die Beleuchtung des Aquariums oder des Gartens empfehlen sich Zeitschaltuhren, die zur gewünschten Zeit das Licht ausschalten.
  7. Verwenden Sie LED-Lampen, die sind am sparsamsten!
Das Energiesparkonto

Das Energiesparkonto

Wer seinen tatsächlichen Energieverbrauch im Blick hat, dem fällt auch das Sparen leichter. Allerdings herrscht auf diesem Gebiet oftmals große Ungewissheit. Abhilfe schafft das kostenlose „Energiesparkonto“, das vom Bundesministerium für Umwelt gefördert wird.
Egal, ob es sich ums Heizen, den Strom- und Wasserverbrauch oder das Auto handelt, das Energiesparkonto ermöglicht schnell und einfach die digitale Verwaltung aller Daten, Rechnungen und Zählerstände. Sie behalten Ihren Verbrauch im Auge und sehen, wo Sie am meisten Energie sparen können. Zusätzlich erfahren Sie, wie sich Ihr Energieverbrauch in den vergangenen Jahren entwickelt hat.
Laut Bundesministerium sparen die bislang 90.000 Kontonutzer in Deutschland im Vergleich zum Bundesdurchschnitt jährlich mehr als doppelt so viel Energie ein. Das macht sich natürlich auch im Geldbeutel bemerkbar.
Tipp: Wer das Energiesparkonto nutzen will, kann sich auch die kostenlose EnergieCheck-App auf sein Smartphone laden. Die App synchronisiert alle Daten mit dem Energiesparkonto und verfügt über viele nützliche Zusatzfunktionen, die das Stromsparen noch einfacher machen.
Alle weiteren Informationen gibt es hier.

Viele Lichter im Advent

Viele Lichter im Advent

Zu keiner Jahreszeit werden in Deutschland mehr Lichter angeknipst als im Advent: Rund 500 Millionen Kilowattstunden Strom verbrauchen wir aktuell für die Festtagsbeleuchtung unserer Häuser und Straßen. Der Großteil davon geht dabei nicht etwa für die öffentliche Festbeleuchtung drauf, sondern für die Lichterketten, Weihnachtssterne und Lämpchen in privaten Haushalten.
Zum Vergleich: In den fünf Wochen zwischen dem ersten Advent und den Heiligen Drei Königen verbraucht ein Durchschnittshaushalt um die 190 kWh für seinen weihnachtlichen Lichterschmuck. Das entspricht etwa der Hälfte des Stroms, den wir sonst im ganzen Jahr für die Beleuchtung verbrauchen.
Tipp: Fans opulenter Adventsbeleuchtung können bis zu 80 Prozent sparen, wenn sie zu LED-Lämpchen statt auf herkömmliche Lichter zurückgreifen.

Quelle: ifed

Der richtige Backofen

Der richtige Backofen

Zu keiner anderen Jahreszeit wird der Backofen öfter genutzt als im Winter. Mit unseren Spartipps – die man übrigens das ganze Jahr über nutzen sollte – lässt sich der Stromverbrauch reduzieren. Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen neuen Backofen zu kaufen, kann zusätzlich kräftig sparen: Wie bei allen anderen Haushaltsgeräten auch, sollte man beim Kauf immer auf die Energieeffizienzklasse achten. Bei Backöfen reicht die Klassifizierung seit Januar 2015 von A+++ (beste) bis D (schlechteste). Die besten Geräte auf dem Markt sind aktuell in Klasse A+ eingestuft.

Übrigens: Viele moderne Backöfen verfügen über eine Selbstreinigungsfunktion. Bei der Pyrolyse werden die Verschmutzungen im Backofeninneren verschwelt, so dass anschließend nur noch die Asche ausgewischt werden muss. Besonders praktisch: teilweise können sogar Aufnahmegitter und Bratroste mitgereinigt werden. Leider ist die Reinigung mit Stromverbrauch verbunden. Daher unsere Empfehlung: nur nutzen, wenn unbedingt nötig.

Kuechengereate, die man sich sparen kann

Elektrogeräte, die man sich sparen kann

Wir bekommen sie von Freunden und Verwandten geschenkt, oder kaufen sie selbst: Elektrische Geräte, die eigentlich niemand braucht. In den meisten Fällen landen sie nach kurzfristiger Nutzung in der hintersten Schrankecke oder fristen ihr Dasein als Staubfänger auf irgendeinem Küchenregal.

Zu beachten gilt: Diese Geräte wurden unter Einsatz von Energie produziert! Daher sollte man sich genau überlegen, was im eigenen Haushalt notwendig ist!
Hier eine Liste von Geräten, auf die man aus unserer Sicht getrost verzichten kann:

1. Elektrischer Dosenöffner: Es ist kein Kraftakt, eine Dose mit einem herkömmlichen Öffner aufzubekommen
2. Elektrische Salatschleuder: Wer braucht schon einen Motor, um Salat zu machen?
3. Elektrische Fliegenklatsche: Nur was für Tierquäler. Die Insekten bekommen einen  elektrischen Schlag versetzt, der nicht immer tödlich ist.
4. Elektrischer Messerschleifer: Zum Schärfen kann auch ein Wetzstahl benutzt
werden.
5. Popcornmaschine: Nur für ausgesprochene Popcorn-Liebhaber. Ansonsten reicht ein großer Topf mit Deckel. Außerdem gibt’s im Supermarkt viele Sorten Mikrowellen-Popcorn.
6. Elektrische Obst- und Gemüseschäler: Äpfel sollte man zum Beispiel nicht schälen! Vitamine und Ballaststoffe befinden sich in der Schale. Alles andere geht gut mit dem mechanischen Sparschäler!
7. Elektrische Pfeffer- und Salzmühle: Benötigen bis zu acht Batterien und man versteht am Esstisch sein eigenes Wort nicht mehr!
8. Elektrische Parmesanreibe: Siehe Elektrische Pfeffermühle

Am Aufzug sparen

Spar dir den Aufzug!

Etwa 700.000 Fahrstühle gibt es schätzungsweise in Deutschlands Wohnhäusern, Büros, Einkaufszentren, U- und S-Bahnen etc. Wie viel Strom ein Aufzug benötigt, ist von vielen Faktoren abhängig: der Art des Fahrstuhls, seiner Nutzung, seines Alters und so weiter.

Beispielsweise hatten Aufzüge vor 30 Jahren aufgrund von geringeren Sicherheitsanforderungen sowie einfacher Ausstattung und Steuerung einen recht niedrigen Standby-Verbrauch. Bei den heutigen Aufzügen ist dieser zwar vergleichsweise hoch, dafür ist der Stromverbrauch für die Fahrten dank moderner und effizienter Technik mittlerweile gesunken.
Durchschnittlich verursachen Aufzüge etwa 3 bis 8 Prozent des Stromverbrauchs eines Gebäudes. Für alle Aufzugsanlagen in Deutschland kommt man damit auf einen Stromverbrauch von etwa 1.300 GWh im Jahr. Dafür müsste ein durchschnittliches Kohlekraftwerk rund drei Monate Strom erzeugen.

Unser Tipp: Wer nicht wirklich auf einen Fahrstuhl angewiesen ist, sollte häufiger
die Treppe nehmen. Damit tut man nicht nur was für die Umwelt, sondern auch
für seine Gesundheit. Fünf Minuten Treppensteigen verbrauchen etwa 50
Kalorien, und wir trainieren unsere Bein- und Pomuskulatur!

Quellen: Öko-Institut, Fraunhofer-Institut

Sparen beim Rechner

Sparen beim Rechner

Notebooks und Laptops sind nicht nur praktisch, sie verbrauchen auch weniger Strom als stationäre PCs. Dennoch, mit einfachen Tricks lässt sich auch hier der Stromverbrauch noch senken und die Akkulaufzeit des Laptops deutlich verlängern.
Das größte Einsparpotenzial bietet die Leuchtkraft des Bildschirms. Je nach Notebook-Modell lassen sich 20 bis 30 Prozent Strom einsparen, wenn man die Helligkeit drosselt. Zusätzlich sollte man auf den Bildschirmschoner und das Hintergrundbild verzichten.

Wer das Internet über längere Zeit nicht nutzt, sollte auch das W-LAN ausschalten, denn im Betrieb verbraucht es Strom und senkt die Laufzeit des Akkus.
Wird das Notebook nach einiger Zeit lauter und entwickelt Hitze, ist ein verstaubter Lüfter oft die Ursache. Dieser läuft auf Höchstleistung und kann schnell zu einer Überhitzung des Prozessors führen. Also öfter mal den Lüfter kontrollieren und reinigen lassen.

Bildquelle: Siemens

Gepflegter Geschirrspüler lebt länger

Ein gepflegter Geschirrspüler lebt länger

Im Laufe der Zeit sammeln sich im Innenraum des Geschirrspülers und an den Türdichtungen  allerlei Schmutz, Fett und Kalk an. Solche Rückstände mindern die Effizienz und das Spülergebnis. Wer seine Spülmaschine also regelmäßig reinigt, spart Geld und Strom.

Überprüfen Sie die Düsenöffnungen in den Sprüharmen. Verstopfte Sprüharme lassen sich unkompliziert abschrauben – vorher Bedienungsanleitung prüfen und unter dem Wasserhahn durchspülen. Auch die Sieb-Filter-Kombi sollte immer von Speiseresten befreit werden, damit das Sieb nicht verstopft und keine unangenehmen Gerüche entstehen.

Türdichtungen lassen sich problemlos mit einem feuchten Tuch abwischen. Kalkbelägen geht man am besten mit Zitronensäure oder Spülmaschinen-Entkalker an den Kragen: einfach zum Spülgang dazu geben. Schmutz und Fettreste kann man mithilfe von Maschinenreinigern entfernen.

Tipp: Wer ab und zu ein Intensivprogramm mit hohen Temperaturen durchlaufen lässt, reinigt den Innenraum von Rückständen. Heißes Wasser erhöht allerdings den Energieverbrauch.

Bildquelle: Bauknecht

Machen Sie den Urlaubscheck!

Machen Sie den Urlaubscheck!

In vielen Bundesländern haben die „großen“ Ferien schon begonnen. Bevor Sie mit Auto, Bahn oder Flieger in den Urlaub fahren, sollten Sie darauf achten, dass Haustiere und Pflanzen gut versorgt sind.

Aber auch an den „unsichtbaren“ Stromverbrauch sollten Sie denken, bevor Sie sich in die wohlverdienten Ferien stürzen. Ziehen Sie vor der Abreise am besten sämtliche Stecker, denn Fernseher, Stereoanlage, Computer etc., verbrauchen teilweise auch im Stand-by-Modus noch Strom, das gilt insbesondere für ältere Geräte. Manche Elektrogeräte sogar noch, wenn sie direkt am Gerät ausgeschaltet werden. Daher vor dem Reiseantritt checken, ob auch alles tatsächlich vom Netz genommen wurde.

Was ist mit dem Kühl- und Gefrierschrank? Der gehört zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Hersteller empfehlen erst ab einer Abwesenheit von zwei Wochen und länger, das Geräte bzw. die Geräte abzuschalten. Zu beachten ist, dass eine Wiederinbetriebnahme mit einem relativ hohen Energieaufwand verbunden ist. Wenn Sie abschalten wollen: Die Geräte abtauen und reinigen. Und lassen Sie die Tür immer einen Spalt offen stehen, damit sich kein Schimmel bildet. Aber nicht zu weit, sonst könnte das Gewicht der Tür die Scharniere beschädigen.

Tipp: Bevor Sie vor Reiseantritt Lebensmittel wegwerfen, laden Sie Ihre Nachbarn nochmal zum Essen ein!

Beim Pro-Kopf-Verbrauch sind die USA ganz weit vorn!

Die größten Stromverbraucher beim Pro-Kopf-Verbrauch

Mittlerweile führt China die Rangliste der weltweit größten Stromverbraucher an und hat die USA von Platz 1 verdrängt. Der Stromverbrauch eines Landes sagt allerdings noch nicht viel über den durchschnittlichen Verbrauch seiner Einwohner aus, da zeigen sich erhebliche Differenzen. Wie viel Strom verbrauchen die weltweit größten Stromverbraucher also pro Kopf?

In dieser Kategorie lassen die USA mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von rund 12 947 kWh (2012) die Volksrepublik ganz weit hinter sich: China verbrauchte im selben Zeitraum etwa 3 488 kWh pro Kopf. Deutschland lag mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 7 138 kWh leicht hinter Japan (7 753 kWh). Russland benötigte im Schnitt 6 602 kWh Strom pro Einwohner. Schlusslicht bildete Indien, mit einem Stromverbrauch von 760 kWh.

Übrigens: Weltweit lag der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch 2012 bei 2 972 kWh Strom. In den Mitgliedsländern der OECD (Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit) waren es dagegen 8 089 kWh.
Laut IEA (Internationale Energieagentur) führt Island mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 53.156 kWh die Liste der weltweit größten Pro-Kopf-Verbraucher bei weitem an.

Quelle: IEA Keyworld Energy Statistics 2014